Leistungen
Im Fachgebiet "Umweltrecht & Partizipation“ arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedener Fachdisziplinen. Neben Juristen sind im Fachgebiet Umweltwissenschaftler, Umweltplaner sowie Ökonomen beschäftigt. So können Projekte interdisziplinär umgesetzt werden.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Fachgebiet haben langjährige Erfahrungen mit rechtsempirischer Forschung, rechtsvergleichenden Studien sowie der Erstellung von Leitfäden zur Anwendung von Umweltrecht. Sie führen angewandte Modellprojekte zu den Themen Umweltrecht, Verbandsklagen im Naturschutz, Partizipation in umweltrechtlichen und informellen Verfahren sowie Umweltinformationsrechten durch.

Weitere inhaltliche Schwerpunkte sind: Umweltrecht im Allgemeinen, Bodenschutzrecht, und Wasserrecht.
Die Partizipation von Bürgerinnen und Bürgern will unterstützt und begleitet sein. Die Entwicklung und Erprobung verschiedenster Verfahren der Bürger- und Stakeholderbeteiligung sowie der partizipativen Technikfolgenabschätzung ist langjähriger Bestandteil der Arbeit des Fachgebiets. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter übernehmen Konzeption, Planung und Durchführung verschiedenster partizipativer Prozesse wie z.B.:
- Bürgerkonferenzen
- Fokusgruppendialoge
- Runde Tische
- Zukunftswerkstätten
- World Cafés und
- Szenarioworkshops.
Weiterer Schwerpunkt des Fachgebietes ist die Entwicklung der Zivilgesellschaft – mit besonderem Fokus auf Umweltorganisationen in Deutschland. Studien und Workshops zur Entwicklung und strategischen Ausrichtung der Verbändelandschaft und die Beratung von einzelnen Organisationen werden durch Methodenkompetenz hinsichtlich Organisationsentwicklung und langjährige vielfältige Kontakte zu den Verbänden ermöglicht.
Das Fachgebiet fungiert zudem als Schnittstelle zwischen Umweltschutzverbänden und Umweltanwälten in Deutschland und der Welt zum Thema Beteiligung im Umweltschutz. Diese Stellung hat sich das Fachgebiet durch die vom Fachgebiet betriebenen Internetplattformen (www.aarhus-konvention.de; www.umweltinformationsrecht.de), die Organisation von Workshops und Tagungen und der Vernetzung der Verbände bei der Erstellung von Stellungnahmen erarbeitet.
Zwei Mitarbeiterinnen sind Mitglied im weltweiten Umweltrechtsnetzwerk ELAW (www.elaw.org), in dem progressive Umweltjuristen aus 70 Staaten der Erde organisiert sind.
Darüber hinaus ist das Fachgebiet assoziiertes Mitglied im europäischen Umweltrechts-Netzwerk Justice & Environment (J&E – www.justiceandenvironment.org) sowie nationaler NGO-Focalpoint der Aarhus-Konvention.
Das Fachgebiet sieht seinen Tätigkeitsschwerpunkt in Deutschland, hat aber auch zahlreiche Auslandsaktivitäten. Es führt in ausgewählten Ländern Umweltberatungsprojekte zu Themen wie Bodenschutz und Altlasten und Flächenrecycling durch (derzeit in Vietnam), sowie methodisch zu Transparenz, Beteiligung und Klagerechte (Moldawien und Kroatien).




