Klimaschutz und Energiekonzept Hohe Schrecke
Im Rahmen des BMU- und BMELV-geförderten Naturschutzgroßprojekts „Hohe Schrecke – Alter Wald mit Zukunft" ist für die 14 Gemeinden im Projektgebiet ein Klimaschutz-und Energiekonzept erstellt worden. Der Schwerpunkt lag dabei auf Nutzung erneuerbarer Energien auf Energiesparen im Bereich Raumwärme und sonstige Energieeffizienzmaßnahmen.
Die Hohe Schrecke ist ein rund 7.000 ha großes, nahezu unzerschnittenes Waldgebiet in Nordthüringen an der Grenze zu Sachsen-Anhalt.
Eingebettet in die Regionalentwicklung des Naturschutzgroßprojekt www.hohe-schrecke.net ermöglicht das Klimaschutz- und Energiekonzept den Einstieg in eine klimafreundliche Energiewende und verbindet dies mit einer naturverträglichen und nachhaltigen Landnutzung und Wirtschaftsentwicklung. Das Energiekonzept stellt dabei Energiebedarf und -angebot der Sektoren Wärme, Strom und Mobilität in der Region überblicksartig dar und vertieft dies für den Wärmebereich. Dabei wurden jeweils praxisorientierte Vorschläge bezüglich Energieeffizienz und Energiesparen sowie insbesondere für die Nutzung erneuerbarer Energien erarbeitet.
Desweiteren wurde ermittelt, wie regionale Energieträger, wie z.B. Holz neu bzw. stärker erschlossen werden können, ohne dabei den Rahmen einer nachhaltigen Waldwirtschaft im Naturschutzgebiet zu überschreiten. In Verbindung mit einer effizienten Energienutzung und entsprechenden Energiesparmaßnahmen soll sich die Hohe Schrecke so zur Vorbildregion für die energetisch nachhaltige Umgestaltung von Naturschutzgebieten entwickeln.
Die Erarbeitung dieses Konzepts erfolgte beteiligungsorientiert und in enger Abstimmung mit der Stiftung David als Auftraggeber sowie mit dem Regionalmanagement der Hohen Schrecke.
Kontakt: Malte Schmidthals




