Regionalkonferenz in Potsdam

Am 31. Mai fand im Haus der Natur in Potsdam die erste von insgesamt sechs Regionalkonferenzen zum Thema Klimaschutz an Schulen und Bildungseinrichtungen statt. Die Konferenz war Bestandteil der Klimaschutzinitiative des BMU und wurde von Frau Ingrid Müller, Unterabteilungsleiterin Umweltbildung des BMU, eröffnet. Die Konferenz richtete sich vorrangig an Schulen, Schulträger und die Landespolitik in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin.

Die Beteiligung der Akteure war hoch, die Konferenz mit ihrer regionalen Ausrichtung bildete die Grundlage für den Aufbau eines Netzwerkes. Dies war vor allem in der langen Mittagspause an den Ständen des Marktplatzes durch face to face-Gespräche möglich.

Es wurden sechs Workshops angeboten, in denen in angenehmer Atmosphäre folgende Themen diskutiert wurden

„Fair Future – Der ökologische Fußabdruck" Schulpakete für den Unterricht (Iken Draeger/Bianca Schemel UfU e.V.)

Fifty/fifty - Energiesparen an Schulen (Marlies Bock/Florian Kliche UfU e.V.)

Unterstützungsstrukturen für die Flächenländer Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg (Tilman Langner Umweltbüro Nord e.V./ Dr. Elke Seidel Brandenburg 21 e.V.)

Erneuerbare Energien mit Lego®education (Manuel Friedrich, Technik LPE)

Das Klimafrühstück: Wie unser Essen das Klima beeinflusst (Danica Clerc, KATE e.V.)

Nach der Mittagspause stellten fünf Vertreter aus den drei Bundesländern ihre Visionen zum Thema Klimaschutz an Schulen und Bildungseinrichtungen vor. Auch wenn die Zeit etwas knapp bemessen war, so war der Anfang für einen Austausch gegeben.

Besonderen Anklang fanden die beiden Vorträge der Best Practice Beispiele aus Brandenburg. Zum einen berichtete Michael Jungclaus (Vorsitzender des Ausschusses für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz im Landtag Brandenburg) über die Etablierung des Anreizsystems fifty/fifty im Landkreis Märkisch Oderland. Zum anderen zeigte der Bürgermeister von Treuenbrietzen, Michael Knape, einen Weg auf, wie ein Ortsteil oder ein ganzes Dorf energieautark leben kann.

Das UfU freut sich über die rege Beteiligung auf der Regionalkonferenz in Potsdam und erhofft sich weitere spannende Veranstaltungen in den kommenden Jahren.

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