Preisverleihung Blauer Kompass 2018 - Copyright: Raum11/Zappner/Umweltbundesamt

28. Juni 2018

Das Umweltbundesamt hat am 22. Juni 2018 die besten Projekte zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels ausgezeichnet. Unsere Mitarbeiterin Ulrike Koch war Mitglied der Experten-Jury aus Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft , die aus 15 vornominierten Einreichungen die besten drei Projekte aus den Kategorien (1) Private und kommunale Unternehmen, (2) Bildungs- und Forschungseinrichtungen, (3) Vereine, Verbände, Stiftungen ausgewählt haben. Außerdem wurde ein Publikumspreis ausgewählt.

Alle eingegangenen Bewerbungen wurden nach sechs Kriterien bewertet:

  • Wirksamkeit: Zeigt die Anpassungsmaßnahme Erfolg bzw. ist sie erfolgsversprechend hinsichtlich des Umgangs mit den Folgen des Klimawandels?
  • Finanzielle Tragbarkeit: Weist die Maßnahme ein positives Kosten-Nutzen-Verhältnis auf?
  • Nachhaltigkeit: Trägt die Maßnahme zu einer dauerhaften umwelt-, sozial- und zukunftsgerechten Entwicklung der Gesellschaft bei?
  • Positive Nebeneffekte: Generiert die Maßnahme weitere positive Effekte neben ihrem primären Zweck der Klimaanpassung bezüglich Umwelt und Gesellschaft?
  • Flexiblitität: Kann die Maßnahme an veränderte Rahmenbedingungen angepasst, weiterentwickelt oder gegebenenfalls sogar rückgängig gemacht werden? Ist eine Modifizierung mit verhältnismäßig geringen Kosten möglich?
  • Robustheit: Kann die Maßnahme mit Unsicherheiten hinsichtlich der zukünftigen Klimaänderung umgehen? Wirkt sich die Maßnahme auch unter verschiedenen Klimaszenarien positiv aus?

Alle vier Siegerprojekte des „Blauen Kompass“ wurden am 22. Juni 2018 im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung im Bundesumweltministerium in Berlin ausgezeichnet. Bundesumweltministerin Svenja Schulze überreichte die Preise.

Ulrike Koch von UfU e.V. hielt die Laudatio der Kategorie 3 für die Gewinner aus Köln-Bilderstöckchen mit dem Projekt „Unternehmen engagiert für’s Veedel“.