16. Dezember 2015

Liest man die Feuilletons dieser Tage, ist viel die Rede davon, dass wir das Sprechen und Zuhören wieder lernen müssen; dass wir nicht Gefühlen sondern Argumenten den Vorrang geben sollten; dass wir nicht Personen oder Gruppen kritisieren, sondern Aussagen und Handlungen. Allzu oft werden öffentliche Debatten von ungefilterten Emotionen dominiert, als läge darin die einzig legitime Begründung für Auseinandersetzungen. Wir müssen reden! In diesem Sinne passt unsere Ausgabe zu „Streitkulturen“ besser in die Zeit, als wir das bei der Konzeption des Heftes ahnen konnten. Wir versammeln verschiedene Beiträge, die mit jeweils unterschiedliche Perspektiven und Ansätzen – theoretisch, praktisch, international, exemplarisch – das zivilgesellschaftliche Streiten zum Thema haben.

Hier geht es zur UfU-Zeitschrift