18. November 2016

Ergebnisse von zwei Umweltbildungswettbewerben an Schulen in Vietnam, die 2005 und 2015 durchgeführt wurden, sind im November und Dezember 2016 an zwei Orten in Hanoi zu besichtigen. Zum einen im Goethe-Institut ab dem 10.11.2016 und danach im Vietnamesisch-Deutschen-Zentrum (VDZ). Zusammengestellt und erdacht haben die Ausstellungen Deborah Schroth und Sebastian Weiland (UfU). In den Kategorien Bilder/Zeichnungen, Fotografien sowie Essays und Geschichten wurden entsprechende Präsentationsformen gefunden, um die Werke der jungen Künstler einem breiten Hanoier Publikum nahezubringen. Im Goethe-Institut in Hanoi gab es ein lebhaftes Besucherinteresse. Nach der Eröffnung am 10.11.2016 besuchten am Wochenende mehr als 1000 Besucher, darunter viele junge Leute, die Schau.

Die Vernissage am 10.November wurde eröffnet von Frau Dr. Almuth Meyer Zollitsch, Frau Prof. Dr. Hoa sowie Staatssekretär Gunther Adler vom Bundesumweltministerium. Besonders die Rede von Frau Prof. Dr. Hoa zur Situation der Umweltbildung in Vietnam war geprägt von Offenheit und Ermutigung an die jungen Besucher der Ausstellung, sich intensiv und kritisch mit der eigenen Umwelt auseinanderzusetzen. Auch die Leiterin des Goethe-Instituts Frau Dr. Zollitsch betonte, wie wichtig die aktive Auseinandersetzung mit Umweltfragen für die Entwicklung eines entsprechenden Umweltbewusstseins sei. Gunther Adler hob hervor, dass er von den Arbeiten der Schülerinnen und Schüler beeindruckt sei, die eine bewusste Auseinandersetzung sowohl mit den Verletzungen als auch mit den Schönheiten der Natur zeige.

Nach den Ausstellungen in Hanoi werden die Werke der jungen Künstler im Januar 2017 zurück nach Nam Dinh gebracht, wo sie noch einmal an den Schulen der 400.000-Einwohner-Stadt gezeigt werden.