Projektabschluss Wassermanagement in der Republik Moldau

10. November 2018

Am 30. und 31. Oktober fanden die Abschlussveranstaltungen für das Projekt „Kapazitätsbildung für das Wassermanagement auf lokaler Ebene in der Republik Moldau“ in Chisinau statt.

Neben der Sitzung des im Projekt eingesetzte Wasserbewirtschaftungsrates für den Fluss Baltata, auf dem der Bewirtschaftungsplan für die kommenden sechs Jahre angenommen wurde, wurden am 30. Oktober in einer gemeinsamen Pressekonferenz von UfU und den moldauischen Projektpartnern von Eco-Tiras der Öffentlichkeit die Ziele und Ergebnisse des Projekts vorgestellt:

Nach einer einleitenden Vorstellung des Projekts und dessen Zielen durch Karl Stracke (UfU), erörterte Prof. Dr. Roman Corobov den Einfluss des Klimawandels auf kleine und mittlere Flusssysteme in der Republik Moldau.

Im Anschluss daran wurden der Leitfaden für lokale Behörden und e-NGOs für das Management von kleinen und mittleren Flussgebietseinheiten in der Republik Moldau in Rumänischer und Russischer Sprache (eine Kurzfassung in Englischer Sprache ist hier verfügbar) sowie eine Broschüre über den Zustand der kleinen und mittleren Flussgebietseinheiten in der Republik Moldau von Ilya Trombitsky (Eco-Tiras) vorgestellt.

Petru Vinari von der NGO „Parks of the Future“ berichtete anschließend von der Arbeit des Wasserbewirtschaftungsrates für den Baltata

Am Folgetag wurde auf einem Abschlussworkshop mit Vertreterinnen und Vertretern lokaler Behörden, Ministerien, e-NGOs und der OSCE der Status der Wasserbewirtschaftungsräte von Nebenflüssen in der Republik Moldau sowie zukünftige Maßnahmen zur Entlastung der Umwelt diskutiert. Hierbei wurde herausgestellt, dass ein grenzübergreifender Austausch von Erfahrungen hinsichtlich der Etablierung, der Organisation und dem Wirken von Wasserbewirtschaftungsräten kleiner und mittlere Flüsse aus der Republik Moldau mit dem Nachbarland Ukraine anzustreben ist.

Im Rahmen des Projekts wurde auch ein aktuelles UfU-Paper veröffentlicht, das das Handbuch für die Verwaltung von kleinen und mittleren Flussgebieten in der Republik Moldau zusammenfasst. Das Handbuch unterstützt die lokalen Behörden bei der Bewirtschaftung von kleinen und mittleren Flussgebieten in der Republik Moldau. Dieses Paper folgt der Struktur des Handbuchs und umreißt die wichtigsten Informationen für ein englischsprachiges Publikum.Es kann hier heruntergeladen werden.

Der Live-Mitschnitt der Pressekonferenz in Rumänischer Sprache kann hier eingesehen werden.

Pressetext in Rumänischer Sprache: http://ipn.md/ro/arhiva/94453

Pressetext in Russischer Sprache: http://ipn.md/ro/arhiva/94453

Weitere Projektinformationen


Energiesparen an Schulen: Hausmeisterschulung in Luckenwalde

9. November 2018

Im Luckenwalder Energiesparprojekt durften Mitarbeiter des Fachgebiets Energieeffizienz und Energiewende wieder einmal Hausmeister zum Thema „Energie sparen an Schulen“ schulen – diesmal in einer kleinen aber feinen Runde. Bei der am 17.10.2018 stattgefundenen Hausmeister-Schulung, die gleichzeitig eine fachliche Austauschrunde war, lag der Schwerpunkt auf den Bereich „Heizung“.

Die Hausmeister schilderten Erfahrungen und berichteten häufig über Sachverhalte, die die anderen Kollegen nur zu gut kannten und nachempfinden konnten, insbesondere bzgl. der Erlebnisse mit den Nutzer*innen der betreuten Einrichtungen. Dies sorgte für den einen oder anderen amüsanten Moment in einem lebhaften Austausch. In diesem Zusammenhang wurde auch das komplexe Beziehungsgeflecht des Hausmeisters (mit den Gebäudenutzer*innen, dem Personalamt/Schulamt, dem Kreisausschuss und dem Energieverbrauch) thematisiert, in dessen Rahmen sich der Hausmeister oft vielen Erwartungen und Verantwortlichkeiten stellen muss. Gelernte Inhalte der Schulung zum Thema Heizungstechnik wurden dann auch gleich direkt vor Ort im Heizraum einer der teilnehmenden Schulen angewandt.


CPEP Logo

Abschlussworkshop zur ersten Phase des Energiepflanzenprojektes in Vietnam

12. Oktober 2018

Am 11. Oktober fand in Hanoi der Abschlussworkshop zum Projekt Energiepflanzenanbau auf Bergbaustandorten in Vietnam (CPEP) statt. Ca. 50 Gäste, überwiegend Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Einrichtungen aus Vietnam, nahmen an der Veranstaltung teil. Die vielfältigen Ergebnisse des dreijährigen Projektes, das von der Internationalen Klimainitiative (IKI) seit Juli 2015 gefördert wurde, stellten insgesamt 15 Expertinnen und Experten aus Vietnam und Deutschland vor, die alle in diesem komplexen Projekt mitgearbeitet haben. Gebündelt wurde ein Großteil der Ergebnisse in einem 80 seitigen Report in vietnamesischer und englischer Sprache, der zum Abschlussworkshop veröffentlicht und zugleich allen Teilnehmenden zur Verfügung gestellt wurde.

Der Direktor der Abteilung Verwaltung der Vietnam Environmental Agency (VEA) Herr Ho Kiem Trung hob in seiner Eröffnungsrede die Wichtigkeit dieses Projektes für viele Fachabteilungen der Umweltbehörden in ganz  Vietnam hervor. Er begrüßte das Projekt als wirksamen Bestandteil der Green Growth Strategie Vietnams sowie als Beitrag zum Paris-Abkommen, in dessen Rahmen sich Vietnam zur Reduzierung seiner Treibhausgasemissionen bis 2030 um 8% verpflichtet habe. Zugleich hob er hervor, dass mit dem Projekt die Anstrengungen zur Rekultivierung von Bergbaubrachen spürbar voran gebracht worden seien. Gerade die im Projekt beteiligten Bergbauunternehmen Nui Phao und Vinacomin hätten wertvolle Schrittmacherdienste für alle 4000 Bergbaustandorte in Vietnam geleistet.

Andreas Bieber vom deutschen Bundesumweltministerium unterstrich in seiner Begrüßungsrede, dass CPEP ein voller Erfolg gewesen sei und durch das Projekt eine ganze Reihe wichtiger Erfahrungen für den forcierten und klimagerechten Anbau von Energiepflanzen in Vietnam gemacht werden konnten. Er brachte seine Hoffnung zum Ausdruck, dass es nach der ersten Phase auch zu einer zweiten Projektphase kommen könne.

Bereits am 9.10. fand auf einem der Pilot-Standorte, auf dem in den letzten drei Jahren Tespflanzungen mit Energiepflanzen durchgeführt wurden, einer Fläche des Bergbauunternehmens Nui Phao in der Nähe von Thai Nguyen ein Auswertungsworkshop zu den standortspezifischen Ergebnissen statt. Geladen waren hier die Vertreter des Bergbauunternehmens, der Universität Thai Nguyen sowie  des Umweltamts der Provinz.

Weitere Projektinformationen


Richter aus China informierten sich im UfU über Umweltrecht und Umweltklagen

28. September 2018

Eine hochrangige Delegation von 20 chinesischen Richtern aus der Provinz Heilongjiang besuchte im Rahmen einer Studienreise das UfU, um sich über den Zugang zu Gericht und die wachsende Bedeutung des Umweltrechts in Deutschland zu informieren. Anna-Julia Saiger und Dr. Michael Zschiesche vom Fachgebiet Umweltrecht und Partizipation beantworteten etwa 2 Stunden lang die Fragen der chinesischen Juristen des Obergerichts aus Heilongjiang, einer Provinz  im Nordosten der Volksrepublik China und machten mit ihren Ausführungen deutlich, dass in Deutschland zu den rechtsstaatlichen Instrumente zur Lösung von Umweltproblemen auch gerichtliche Entscheidungen dazugehörten. Hierzu zählten neben der Anwendung von Umweltstrafrecht auch die Klagen vor den Verwaltungsgerichten beispielsweise durch die etwa 300 anerkannten Umweltverbände.   Die chinesischen Richterinnen und Richter  zeigten sich beeindruckt von der Bandbreite der umweltrelevanten Klagen an deutschen Gerichten. So wurde in der Diskussion auch der aktuelle Fall der Braunkohleverstromung und die Räumung des Hambacher Forstes in Nordrhein-Westfalen thematisiert. Organisiert wurde die Veranstaltung von den Carl Duisberg Centren, einer gemeinnützige Gesellschaft für internationale Weiterbildung und Personalentwicklung aus Köln. Geleitet wurde die chinesische Delegation von der Vizepräsidentin des Heilongjiang High Peoples Court in China Frau Huaju Li.


Summer School zu Klimawandel in Zentralvietnam geht in die zweite Runde

21. August 2018

Welche Auswirkungen hat der Klimawandel auf die Meere, auf die Küsten und auf die Landwirtschaft in Zentralvietnam? Wie können erneuerbare Energien zum Klimaschutz beitragen und welche positiven Nebeneffekte können durch Klimaschutz erreicht werden? Mit diesen und weiteren spannenden Fragen rund um das Thema Klimawandel in Zentralvietnam ging vergangenes Wochenende die von UfU und dem Mientrung Institut der vietnamesischen Akademie der Wissenschaften in Hue (Vietnam) organisierte Summer School in die zweite Runde. Sie ist die Fortsetzung des bereits im September 2017 stattgefundenen ersten Teils der Summer School. Bei der von der Robert-Bosch-Stiftung unterstützten Veranstaltung nahmen ca. 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer – junge Akademiker und Aktive im Umweltschutz mit verschiedensten fachlichen Hintergründen – aktiv an 4 thematischen Workshops teil.

Dort lernten sie, welche Auswirkungen der Klimawandel auf das Meer und die Küste Zentralvietnams hat, wie er sich auf die regionale Landwirtschaft auswirkt und wie die Landwirtschaft selbst zum Klimawandel beiträgt. Außerdem wurde der Beitrag erneuerbarer Energien zum Klimaschutz in Zentralvietnam diskutiert und es wurde deutlich, dass viele Klimaschutz- und Anpassungsmaßnahmen nicht nur im Hinblick auf das Klima wirken, sondern auch andere Lebensbereiche positiv beeinflussen (so genannte Co-Benefits).

Ein besonderes Highlight waren die im Rahmen der Summer School organisierten Exkursionen: Diese ermöglichten es den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, Auswirkungen des Klimawandels und bestehende Klimaschutz- und Nachhaltigkeitsprojekte in ihrer Region näher kennen zu lernen.

Anhand des Besuchs eines durch den Meeresspiegelanstieg und Erosion besonders gefährdeten Küstenabschnitts, eines Urban-Gardening-Projekts und eines Bio-Gartens, der Besichtigung von Anlagen zur Erzeugung von erneuerbaren Energien sowie eines im Klimaschutzbereich aktiven Tourismusunternehmens bekamen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen praktischen Einblick in die regionalen Risiken des Klimawandels und die vielfältigen Projekte vor Ort, die den regionalen Klimaschutz und die Klimaanpassung vorantreiben.


Informationsportal zu invasiven Arten: Relaunch von www.korina.info

2. August 2018

Die Internetseite des UfU-Projekts KORINA präsentiert sich neu. Auf www.korina.info erhalten Sie umfassende Informationen rund um das Thema invasive Neophyten. Wir sind sehr stolz, dass wir nach monatelanger Kleinarbeit unsere neue KORINA-Seite mit verbesserter Funktionalität, neuem Design und überarbeiteten Inhalten präsentieren können:

  • 186 Einzelseiten
    • 121 Porträts invasiver Neophytenarten (mit Informationen zu deren Bestimmung, ihren Auswirkungen und ihrer Kontrolle)
    • Atlas der aktuellen Verbreitung der invasiven Neophyten (derzeit 96.000 Funddatensätze aus Deutschland mit Schwerpunkt Sachsen-Anhalt) und Fundmeldeformular
    • Vertiefende Informationen zu Neophyten, Schwarzen Listen, Gesetzen, Maßnahmen, Publikationen
  • mehr als 1700 Bilder und 500 weitere Dateien
  • mehr als 1800 Links (880 interne Links und 950 externe Links)

Die neue KORINA-Internetseite ist nun auch auf Smartphonen gut nutzbar (responsiv) und an die neuen Datenschutzregelungen angepasst. Ganz vielen Dank an ö-konzept  www.oe-konzept.de für das Design und die Programmierung der Internetseite und an UMGEODAT http://www.umgeodat.de/ für die Anpassung des KORINA-Fundmeldesystems!


Fortbildungswoche für Lehrkräfte zum Thema Schulhofgestaltung

14. Juni 2018

Letzte Woche fand die Fortbildungswoche für Lehrkräfte zum Thema Schulhofgestaltung statt. Die Fortbildung ist eingebettet in das Projekt „Change the grounds – transforming spaces for outdoor learning“. Die Teilnehmenden aus der Slowakei, Schottland und England erkundeten dafür unterschiedliche grüne Lernorte in Berlin. Unter anderem besuchten sie mehrere Schulhöfe, um an deren gelungener Umgestaltung neue Inspirationen für die eigene Umsetzung zu sammeln. Die Erfahrungen aus der Woche werden in einem Handbuch für Lehrerinnen und Lehrer zusammen getragen.


E-Enhance: Erste Workshopreihe in Vietnam erfolgreich umgesetzt

06. Juni 2018

Am 1. Juni 2018 wurde in Can Tho im Mekong Delta die erste Serie von fünf Workshops mit Vertreterinnen und Vertretern verschiedener gesellschaftlicher Kontexte Vietnams, z. B.  aus Frauenverbänden, Jugendorganisationen, landwirtschaftlichen Verbänden, lokalen Gewerkschaften und landwirtschaftliche Behörden, Umweltorganisationen sowie Schulen und Universitäten erfolgreich beendet.

In den Trainingsworkshops erhielten die Teilnehmenden praktische Informationen zur Umsetzung von Erneuerbaren Energien und Energieeffizienzmaßnahmen in Deutschland und Vietnam. Zudem experimentierten sie selbst mit sogenannten „hands on“-Modellen und lernten praktische Umsetzungsbeispiele im ländlichen Raum kennen. Im Anschluss entwickelten die Teilnehmenden auf der Basis dieses Wissens und mittels des Instruments der Zukunftswerkstatt eigene Projekte für ihre jeweiligen Regionen. Der Workshop in Can Tho wurde durch eine Exkursion in die Region An Giang ergänzt, auf der die Beteiligten Solaranlagen, Biogasanlagen und verbesserten Herde im ländlichen Raum kennenlernen und mit den Nutzerinnen und Nutzern dieser Technologien persönlich sprechen konnten.

Weitere Workshops wurden zuvor im September 2017 in Hanoi, im Januar 2018 in Da Nang und im Mai 2018 in Ho Chi Minh City realisiert. Die Mitarbeit und Rückmeldung der Teilnehmenden in allen Workshops war ausgesprochen positiv.

Aus den fünf Workshops werden nun 20 Personen identifiziert, die im Rahmen einer Multiplikatorenausbildung selbst zu Trainerinnen und Trainern im Bereich der Erneuerbaren Energien und Energieeffizienzmaßnahmen ausgebildet werden.

Weitere Projektinformationen


Zugang zu Gerichten für ein grüneres Europa

31. Mai 2018

Am 29. Mai 2018 veranstaltete das Unabhängige Institut für Umweltfragen (UfU) e.V. einen Workshop zu dem Thema „Ausreichender Zugang zu Gericht in Umweltangelegenheiten?“. Als Kick-off Workshop zum Projekt „Access to Justice for a Greener Europe“, gefördert durch das EU-Life Programm, diskutierten 22 Teilnehmende die Herausforderungen bei Zugang zu Gerichten in Umweltangelegenheiten; dabei waren Umweltorganisationen, Bundesministerien und -ämter, Rechtsanwältinnen und-anwälte, Richter sowie Wissenschaflerinnen und Wissenschaftler vertreten.

Nach der Vorstellung des Projektes und der damit verfolgten Ziele durch Karl Stracke (UfU e.V.) wurden zwei inhaltliche Impulsreferate gegeben: Prof. Dr. Alexander Schmidt (Hochschule Anhalt) stellte zunächst die Empirie zur Klagetätigkeit der anerkannten Umweltverbände in Deutschland in den Jahren 2013 bis 2016 dar. Im Anschluss wurde von RA Prof. Dr. Remo Klinger (Kanzlei Geulen und Klinger, Berlin) die aktuelle Rechtsprechung zur Klagebefugnis in Deutschland vorgestellt.

In der sich anschließenden, von Dr. Michael Zschiesche (UfU e.V.) moderierten Diskussion wurden von den  Teilnehmenden insbesondere die folgenden Themen als Schwierigkeiten und Hindernisse für den Zugang zu Gericht in Umweltangelegenheiten in Deutschland thematisiert:

Zum einen gebe es auch nach der umfassenden Novellierung des UmwRG aus dem Jahre 2017 weiterhin viele Bereiche, die nicht vom Anwendungsbereich des Gesetzes umfasst sind. Dies gilt beispielsweise für Strategische Pläne, die vom Gesetzgeber durch Gesetz erlassen werden (z.B. Bundesverkehrswegeplan), Braunkohlepläne oder Windenergiepläne, Flugroutenfestlegungen, Aufhebung und Änderungen von Schutzgebietsverordnungen sowie Produktzulassungen. Die nationale Rechtsprechung zur Auslegung des UmwRG bleibe auch nach der Novellierung sehr uneinheitlich. In der Praxis führe dies dazu, dass auch in Fällen, in denen eine Klagebefugnis wegen nationaler oder europäischer Rechtsprechung als möglich erscheine, oftmals von den Betroffenen eine Klage wegen der unklaren Lage zur Zulässigkeit nicht geführt werde.

Als weiteres Problem, welches sich direkt aus der Novellierung des UmwRG ergäbe, wurde die in § 5 UmwRG neu eingefügte Regelung zum „missbräuchlichem oder unredlichen Verhalten in Rechtsbehelfsverfahren“ genannt. Durch den unklaren Gesetzeswortlaut und die mangelnde Gesetzesbegründung stelle sich dies in vielen Verfahren als Hindernis dar. Zudem wurde es weiterhin als Problem angesehen, dass aus der Öffentlichkeit weiterhin nur die Umweltverbände und nicht die Individualpersonen umfassend klagebefugt in Umweltangelegenheiten seien. Schließlich wurde als besondere Herausforderung genannt, dass Sachverständigengutachten in Gerichtsprozessen eine erhebliche Bedeutung erlangt hätten und die damit verbundenen hohen Kosten sich als Hindernis beim Zugang zu Gericht darstellen würden.

Weitere Informationen und Kontakt: Karl Stracke


Change the grounds: Projekttreffen in Edinburgh

11. Mai 2018

Am  23. und 24. April fand für das Projekt „Change the grounds – Transforming spaces for outdoor activities” das zweite Austauschtreffen aller ProjektpartnerInnen in Edinburgh statt. Inhaltlicher Schwerpunkt war die ausführliche Diskussion über den ersten Entwurf zum erarbeiteten Handbuch, welches die Unterrichtsgestaltung auf dem Schulgelände thematisiert. Für das im Rahmen des ERASMUS + -Programms geförderten Projekts arbeiten drei europäische Umweltorganisationen zusammen: strom zivota aus der Slowakei, learning through landscapes aus der UK und das Unabhängige Institut für Umweltfragen. Ziel des Projektes ist es, Lehrkräften das Lernen und Lehren auf Schulhöfen nahe zu bringen und die naturnahe Umgestaltung von Schulhöfen zu fördern. In der ersten Juni-Woche organisiert das UfU dazu eine Lehrer-Fortbildung, an der Lehrkräfte aus den Projektpartnerländern teilnehmen werden.