Three4Climate: Berlin-Wochenende mit Gewinnerinnen des Klimaneutralitätswettbewerbs

21. Juni 2021

Vom 18.-20. Juni 2021 fand ein Workshop zu Klima-Aktivismus und Öffentlichkeitsarbeit für die Gewinnerinnen des Klimaneutralitäts-Wettbewerbs des Three4Climate Projekts der EUKI statt. Die 6 Gewinnerinnen aus Deutschland haben sich in Berlin getroffen und an verschiedenen Aktivitäten wie einer Konsumkritischen Fahrradtour oder einem Workshop mit der Bundeszentrale für politische Bildung teilgenommen. Außerdem stand der Austausch mit anderen Aktiven im Klimaschutz im Fokus. Die Gewinner*innen konnten sich zum Beispiel mit Fridays for Future Aktivistinnen aus Berlin austauschen. Am Abend durften alle auf der Spree von einem Tretboot aus an der Kurzfilm-Veranstaltung „Floating-Cinema“ teilnehmen. Am letzten Tag haben die Schüler*innen im Naturschutzgebiet Sandgrube im Jagen 86 des Grunewaldes gemeinsam mit einem Journalisten über ihre Erfahrungen im Klimaschutz gesprochen, Pressefotos gemacht und einen Film gedreht. Bei 34 Grad durfte natürlich eine kurze Abkühlung im Teufelssee nicht fehlen.

Parallel haben sich auch Schüler*innen aus Portugal und Slowenien getroffen. Die Gewinnenden in Slowenien haben das Wochenende im Rakov Škocjan Tal am Cerknica See verbracht, einer der größten Seen, die in der Trockenzeit komplett verschwinden. Dort haben Sie Höhlen erkundet und waren mit dem Fahrrad unterwegs. Die Schüler*innen in Portugal waren im Nationalpark Arrábida in der Nähe von Lissabon und verbrachten ein Action-geladenes Wochenende mit Klettern in der Natur.

Die Vernetzung der 3 Länder sollte natürlich nicht zu kurz kommen. Daher haben sich alle am Samstagabend zur Preisverleihung in einem Online-Treffen zusammengefunden. Die Gewinnenden wurden von Caterina Salb vom BMU und Linda Beyschlag von Guidehouse beglückwünscht und für weitere Projekte motiviert. Außerdem haben die Schüler*innen sich gegenseitig ihre Projekte vorgestellt und über Klimaschutz Aktivitäten an ihren Schulen ausgetauscht.


3-jähriges BEACON-Projekt geht feierlich zu Ende

18. Juni 2021

Am 16. und 17. Juni fand die Abschlussveranstaltung des großen BEACON-Projekts des Fachgebiets Energieeffizienz und Energiewende komplett online per Livestream mit Live-Übersetzung in alle BEACON-Sprachen statt.

Seit 2018 brachte das von der EUKI geförderte Projekt BEACON Schulen und Kommunen in sieben europäischen Ländern in einem kollaborativen Netzwerk zusammen, um den Klimaschutz auf lokaler Ebene voranzutreiben.

Die Highlights der zweitägigen Veranstaltung waren aus Sicht vieler Teilnehmer*innen die vom UfU vorbereiteten Programmpunkte, bei denen Schüler*innen aus Bulgarien, Rumänien, Tschechien und Deutschland involviert waren. Beispielsweise schaltete Florian Kliche, Geschäftsführer des UfU und Projektleiter des BEACON-Projektes auf UfU-Seite, am ersten Tag der Konferenz im Programmpunkt „Breaking News from BEACON schools” ähnlich wie ein Nachrichtensprecher von einem Studio aus in die vier verschiedenen Länder, in denen Schulen aktiv waren. Dabei sprach er mit Schüler*innen, die jeweils von ihren persönlichen Klimaschutzaktivitäten berichteten und zeigten wie ein engagierter Weg zum Klimaschutz aussehen kann. Sie verließen uns mit einigen nachdenklich stimmenden Forderungen an die Politik und Behörden.

Die Forderungen der Schüler*innen:

  • „Der Klimawandel muss im Klassenzimmer stattfinden, ihn in den Lehrplan zu integrieren ist nicht nur Aufgabe der Lehrer, sondern auch der Politiker!“ Greta Lohrenz (DE)
  • „Setzen Sie den Klimawandel ganz oben auf die Prioritätenliste. Je länger wir mit dem Klimaschutz warten, desto teurer wird es!“ Daniel Parashevov (BG)
  • „Der Klimaschutz sollte bei jeder politischen Entscheidung berücksichtigt werden. Jede Entscheidung hat eine Klimadimension. Politiker müssen ihre Denkweise diesbezüglich ändern. Lasst uns jeden Tag zu einem Klimaaktionstag machen!“ Alexia Pojar (RO)
  • „Klimaschutz hat viel mit Gerechtigkeit zwischen den Generationen zu tun. Manche Erwachsene nehmen unsere Ideen dennoch nicht ernst oder behandeln uns mit Herablassung. Ich möchte sie auffordern, jungen Menschen eine Stimme zu geben, indem sie einige Aktionen organisieren, um uns zu motivieren und uns bei echten Projekten zu unterstützen, die etwas verändern können.“ Ludmila Kozlova (CZ)

Am zweiten Tag der Konferenz traten zwei Bürgermeister und zwei Schülerinnen in einen Dialog über ihre Vision für eine klimaneutrale Zukunft.

Besonders inspirierend waren die Träume der jungen Schülerinnen für die Zukunft, die wiederaufleben ließen, wofür Politiker stehen sollten, wenn es um das Thema Klima geht.

  • „Ich wünsche mir eine Gemeinschaft, die im Einklang mit der Natur lebt! Wir denken manchmal, dass der einzelne nichts bewirken kann, aber wenn jede/r in seinem Leben etwas ändern würde, um nachhaltig zu sein, kann es wirklich einen großen Unterschied machen hin zu einer einer nachhaltigen Zukunft.“ Ludmila Kozlova (CZ)
  • „In meiner Vision von 2050 werden wir in einer anderen Welt leben, die nachhaltiger, sozialer, bunter und verkehrsarmer ist – dafür mit mehr Naturgeräuschen.“ Greta Lohrenz (DE)

Darüber hinaus tauschten sich die jungen Klimaschützer*innen aus Bulgarien, Rumänien, Tschechien und Deutschland am Nachmittag untereinander über ihre Erfahrungen in Klimaschutzprojekten an ihren Schulen in ihren Ländern aus und diskutierten verschiedene Fragen, z. B.

  • Hast du deiner Meinung nach etwas durch deine Klimaschutzaktivitäten bewirkt? Wenn ja, was hast du erreicht?
  • Was tust du, um andere Schüler für das Klimahandeln zu motivieren?
  • Was sind für dich weitere Schwierigkeiten und Hindernisse bei der Umsetzung von Klimaschutz(Aktivitäten)?
  • Was sollte deiner Meinung nach (noch) an deiner Schule für den Klimaschutz getan werden?

Außerdem hatten die jungen Menschen im Anschluss die Gelegenheit Fragen an kommunale bzw. politische Vertreter ihres Landes zu richten wie

  • Fallen Ihnen Möglichkeiten ein, die Klimaschutzprojekte an unseren Schulen mehr zu unterstützen?
  • Wäre es möglich, mehr Veranstaltungen in unserer Kommune zu organisieren, um die Öffentlichkeit für die Klimakrise zu sensibilisieren?

Neben den oben beschriebenen Programmpunkten mit Schüler*innen gab es auf der Konferenz weitere Veranstaltungsangebote zu Themen wie

  • partizipative Ansätze zur Reduzierung der Nutzung von Autos
  • Good Practice von Energiemanagement-Systemen
  • Tipps und Erfahrungen zum erfolgreichen Aufbau von Strukturen für kollaborativen Klimaschutz (innerhalb der Verwaltung und mit der lokalen Industrie)
  • Finanzierung von Klimaschutzmaßnahmen in europäischen Kommunen (im Zusammenhang mit dem EU-Aufbauplan)

von denen die 178 Teilnehmer*innen wählen konnten.

Natürlich war es sehr schade, dass das UfU nicht mit allen Projektbeteiligten den Abschluss dieses erfolgreichen Projekts in Präsenz feiern konnte. Gleichzeitig ermöglichte das digitale Format die Teilnahme von verschiedenen Interessengruppen und Personen, die eventuell nicht die Möglichkeit gehabt hätten nach Prag (dem ursprünglich geplanten Veranstaltungsort) zu fahren, wie z. B. einigen Schulen und deren Schüler*innen; und das Format ließ außerdem eine größere Teilnehmerzahl zu.

Erfreulicherweise ist es insgesamt mit der „Final Conference“ gelungen das Lernen von Kollegen zu ermöglichen, die nächsten Schritte für lokales Klimahandeln auf der Grundlage von guten Verfahrensweisen (sogenannten „Good Practices“) zu festigen und Dialoge und das Netzwerken mit Gleichgesinnten zu fördern.

„Ich bin nach dieser Konferenz sehr optimistisch, dass es gute Dinge gibt, die vor uns liegen.“ Camille Serre, Projektkoordinatorin bei adelphi.


„Kann man noch Energie sparen, wenn alle lüften, was das Zeug hält?“

02. Juni 2021

Energiesparen goes digital –   Hannoveraner Schulaustausch und CO2-Ampel-Workshop zum Thema „Lüften in Zeiten von Corona“

Trotz Corona und der damit einhergehenden fehlenden Möglichkeit Präsenz-Veranstaltungen durchzuführen, ist das Fachgebiet Energieeffizienz und Energiewende mit „seinen“ Schulen im zu Ende gehenden Schuljahr in Kontakt geblieben.

Schulübergreifende Veranstaltungen wie das jährlich im Energiesparprojekt GSE (vom Fachbereich Gebäudemanagement der Stadt Hannover) stattfindende Austausch-Treffen sowie ein Workshop zum Selbstbau von CO2-Ampeln fanden in den vergangenen Monaten online statt.

 

So ging es bei dem Schulaustausch am 27. April für Hannoveraner Schulen darum wie auch in Zeiten mit pandemiebedingter Dauerlüftung Energie gespart werden kann. Gerade durch Corona gibt es neue Anforderungen, die auch Einfluss auf den Energieverbrauch haben. Neben zwei Austauschrunden, je einer mit pädagogischem und einer mit technischem Schwerpunkt lauschten die teilnehmenden Lehrkräfte einem Vortrag über „Aerosole, Luftwechsel, Fensterlüftung und CO2-Werte als messbaren Anhaltspunkt zur Orientierung“, bei dem der Frage nachgegangen wurde, wie das Virus in der Schule gefährlich und wie das Risiko von Infektionen minimiert werden kann.

Im Zuge der Unterstützung der engagierten Energiesparer wurde den Schulen zudem zusätzlich zum Angebot der Ausleihe von CO2-Ampeln beim Schulträger eine im Energiesparprojekt neue Veranstaltung angeboten: der Selbstbau von CO2-Messgeräten mit jeweils einer kleinen Schüler*innengruppe.

Am 01. Juni fand ein CO2-Ampel Workshop im Zuge des GSE-Projektes in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Gebäudemanagment der Landeshauptstadt Hannover unter Leitung von Frau Schacknat (Ingenieurin und Schulbetreuerin des UfU) statt.

Gerade in der Corona-Pandemie herrscht in den Schulen ein großes Interesse am richtigen Lüften, dabei sollen die selbstgebaute CO2-Ampeln unterstützen und gleichzeitig mit diesem spannenden MINT-Projekt der Forschergeist der Schüler*innen  geweckt werden.

Vorab erhielten alle 12 Schulen die Materialien und eine Bauanleitung per Post, da der Workshop coronabedingt online stattfand. Nachdem zunächst technische Probleme zu lösen waren, waren die Bauteile schnell von allen Gruppen zusammen gebaut und es konnte mit der Programmierung los gehen. Die dafür benötigten Anwendungen und Algorithmen konnten ohne Programmierkenntnisse in einer graphischen Oberfläche zusammengeklickt werden.

Die Schüler*innen erstellten durch Ihre Lehrkräfte vor Ort unterstützt die einzelnen Module. Zuerst galt es das Display, den CO2-Wert und die Temperatur anzeigen zu lassen. Nachdem dies allen gelungen war, sollte die LED entsprechend des CO2-Gehaltes der Raumluft farblich passend leuchten: grün leuchten sollte die LED bei einem Wert unter 1000 ppm (parts per million), gelb bis 2000 ppm und ab 2000 ppm rot. So kann beim späteren Einsatz im Klassenraum direkt ein kritischer CO2-Wert erkannt und gelüftet werden. Zusätzlich konnten die CO2-Ampeln optional noch mit dem WLAN verbunden werden und so die Werte graphisch auf einer externen Website abgerufen werden.

Es entstanden tolle Ampeln für den Einsatz in Coronazeiten, für die nun im Nachgang noch schicke Gehäuse kreativ entwickelt und gebaut wurden.

Aufgrund der vielen positiven Rückmeldungen und weiteren interessierten Schulen und Schüler*innengruppen sind weitere CO2-Ampel-Selbstbau-Workshops im neuen Schuljahr geplant.


Virtuelle Studienbesuche im BEACON-Projekt

09. April 2021

Die Idee der Studienbesuche

Das Projekt BEACON (Bridging European and Local Climate Action) läuft beim UfU seit Frühling 2018 und ist ein Vorhaben zur Förderung von Klimaschutz durch den Austausch zwischen nationalen Regierungen sowie Kommunen und Schulen in Europa. Ziel ist, durch einen bi- und multilateralen Dialog zu einer gestärkten europäischen Integration beizutragen, um letztlich den gemeinsamen Anspruch zur Umsetzung des Pariser Klimaabkommens zu schaffen.

Als ein Highlight des BEACON-Projektes waren zwei Studienbesuche vorgesehen, bei denen Vertreter*innen der Partnerländer Bulgarien, Tschechien und Rumänien nach Deutschland eingeladen werden sollten. Geplant war ein dreitägiges Programm mit jeweils 15 bildungspolitischen Multiplikator*innen, wie Referent*innen in der Lehrkräfteausbildung, Vertreter*innen von Schulbehörden und Schulministerien. Das Besuchsprogramm sollte Schulen und Bildungseinrichtungen umfassen, die Energiesparprojekte durchführen sowie Energiesparlabore und weitere umweltpädagogische Einrichtungen. Die Studienbesuche hatten das Ziel, die Akteure miteinander zu vernetzen und durch die Programmimpulse gemeinsame Anknüpfungspunkte zur Arbeit im Bereich Klimaschutz zu entdecken.

Der erste Studienbesuch konnte mit allen drei Ländern wie geplant im Herbst 2019 stattfinden. Eingeladen wurde nach Berlin und hier konnten die Gäste verschiedene Schulen besuchen und Expert*innengespräche durchführen, um Energiesparprojekte vor Ort kennenzulernen. Auch Exkursionen zu Energielaboren und Gespräche mit Klimaschutzmanager*innen und der Senatsverwaltung standen auf dem Programm und konnten wichtige Impulse setzen.

Die Umstellung auf digitale Beiträge

Der zweite Studienbesuch sollte in der ersten Jahreshälfte 2020 durchgeführt werden und wurde pandemiebedingt immer wieder verschoben. Im Laufe der Planung wurde klar, dass internationale Reisen in der Projektlaufzeit nicht stattfinden können und ein alternatives Format entwickelt werden muss. Die Krux dabei ist, dass diese Studienbesuche vom Netzwerkcharakter und direkten Austausch leben und nicht ohne weiteres in ein digitales Format überführt werden können. Leitgedanke des UfU war es nun, den Multiplikator*innen der Partnerländer einige informative und möglichst anschauliche Beiträge als Best-Practice-Beispiele für lokalen Klimaschutz zu liefern. Entstanden sind dabei zwei ca. 15-minütige Videos, bei denen wir mit einem professionellen Filmteam zusammengearbeitet haben:

Im Film „Wind, Wagnis, (Mit)Wirkung“ wird der energieautarke Ort Feldheim vorgestellt, den wir beim Studienbesuch gern mit den Gästen besucht hätten. Er ist der erste und bisher einzige Ort in Deutschland, der Strom und Wärme für den eigenen Gebrauch komplett selbst erzeugt und er nimmt damit eine Vorreiterrolle in der Energiewende ein. Barbara Ral, Klimaschutzmanagerin von Potsdam-Mittelmark, und Michael Knape, Bürgermeister von Treuenbrietzen, berichten im Film, wie das Zusammenspiel aus günstigen Ausgangsbedingungen, dem Mut einzelner, etwas Neues zu wagen und der breiten Mitwirkung der Bürger*innen zum Gelingen eines solchen Pilotprojektes beigetragen haben, welche Schritte dafür notwendig waren und welche Hindernisse es gab.

Für den Film „Vernetzt-Aktiv-Nachhaltig“ wurden Karola Braun-Wanke und Judith Hübner von der Umweltkoordinierungsstelle des Berliner Bezirks Steglitz-Zehlendorf interviewt. Im Botanischen Garten Berlin berichten sie, wie die Koordinierungsstelle entstanden ist, welche Ziele sie verfolgt, wie ihre Arbeit konkret aussieht und welche Rolle Vernetzung dabei spielt. Außerdem geben sie Auskunft über ihren Bildungsauftrag sowie über das Umweltleitbild, was von der Stadt Berlin verfolgt wird. Der Einrichtung der Berliner Umweltkoordinierungstellen ging ein dazugehöriger Gutachtenprozess über Umweltbildungsangebote in den Bezirken voraus, an dem das UfU beteiligt war. Im Rahmen der Filmvorführungen hat die UfU-Geschäftsführung den Entstehungsprozess der Koordinierungsstellen erläutert.

Ein weiterer UfU-Beitrag ist für die bulgarischen Partner auf deren Wunsch hin zur Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums (NKI) entstanden. In Zusammenarbeit mit Lothar Eisenmann vom ifeu (Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg) wurde die NKI als Beispiel für Fördermöglichkeiten nachhaltiger Bildungsprojekte und anderer Klimaschutzaktivitäten in deutschen Kommunen und Schulen live vorgestellt.

Die Studienbesuche wurden nun weitestgehend von den Partnern vor Ort gestaltet und die UfU-Beiträge in das Programm eingebunden. Die Veranstaltungen fanden in Tschechien und Bulgarien bereits als reine Online-Workshops statt und die UfU-Beiträge wurden mit vielen interessierten Nachfragen und regem Diskussionsaustausch aufgenommen. Der rumänische Studienbesuch ist für Mitte April als Hybridveranstaltung geplant: Die bildungspolitischen Multiplikator*innen treffen sich in Rumänien vor Ort, lernen verschiedene Bildungseinrichtungen in der Umgebung kennen und das UfU wird für die Beiträge digital zugeschaltet. Ein solches Format ist sicherlich eine willkommene Abwechslung zur rein digitalen Alternative und wir drücken die Daumen, dass die Pandemie hier nicht wieder einen Strich durch die Rechnung macht!


BEACON wird bald drei

18. Februar 2021

Das BEACON-Projekt, in dem das UfU zum Kernkonsortium gehört, läuft nun mittlerweile schon fast drei Jahre. In dieser Zeit ist im Arbeitspaket, das die Schulen betrifft, viel passiert. Das Hauptaugenmerk liegt hierbei auf der Schaffung von Rahmenbedingungen, die allen Schulen in den Partnerländern erlauben langfristig Energiesparprojekte durchführen zu können. Im Zuge dessen wurden Workshops verschiedener Formate durchgeführt, nahmen rumänische, tschechische sowie bulgarische Delegationen an Studienbesuchen in Deutschland teil, deutsche Schulen tauschten sich mit Schulen aus den Partnerländern aus und Lehrkräfte-Schulungen zum Thema Energie sparen und Fahrradkino-Filmvorführungen fanden statt.

Videos von bulgarischen Aktivitäten geben beispielhaft einen Einblick in das BEACON-Projekt:

Energie-Team stellt Projekt an der Schule vor

Fahrradkinos

Vertical workshop