News - Beteiligung und Wirkung

Auftakttreffen zum Projekt „Beteiligung und Wirkung“

18. Oktober 2016

Am 14.10.2016 fand im UfU das Auftakttreffen des Projekts Beteiligung und Wirkung – Zielgruppengerechte Methodik und Wirkungsmessung in der Umweltbildung“ statt. Nach einer Begrüßung durch die Geschäftsführung des UfU besprachen die Projektauftraggebenden Dorothee Arenhövel und Vanessa Wagner vom Umweltbundesamt, Robert Hennies, Julia Seim und Korinna Sievert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit zusammen mit den Projektdurchführenden Ulrike Koch, Dr. Dino Laufer und Anne Oeschger vom UfU, Prof. Franz X. Bogner von der Universität Bayreuth, Friederike Korte und Angelika Wilhelm-Rechmann vom IZT und Heide Kolling und Lars Böckmann von Grafikdesign Hallo-Heide wesentliche Schritte der Projektumsetzung.


News - Hallesche Gesprächsreihe Klimawandel

Vorstellung Modellprojekt "Energiequartier Lutherviertel"

5. Oktober 2016

Das „Energiequartier Lutherviertel“ steht im Mittelpunkt der HALLESCHEN GESPRÄCHSREIHE KLIMAWANDEL am 19. Oktober 2016. Der Geschäftsführer der Bauverein Halle & Leuna eG, Herr Guido Schwarzendahl, wird erläutern, wie in diesem Modellprojekt die Energieversorgung eines Wohngebietes mit über 1000 Wohnungen sowohl energieeffizient als auch klimaschonend und kostenstabil umgebaut werden kann. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr im Haus der Stadtwerke Halle, Bornknechtstraße 5 (Nähe Hallmarkt), Halle/Saale.

Die HALLESCHE GESPRÄCHSREIHE KLIMAWANDEL ist ein gemeinsames Angebot des Dienstleistungszentrums Klimaschutz der Stadt Halle (Saale) und des Unabhängigen Instituts für Umweltfragen – UfU e.V.


News - Fifty Fifty

Energiesparen an Schulen in Rumänien und Bulgarien

28. September 2016

Das UfU e.V. bearbeitet in Kooperation mit der rumänischen Organisation „Environ“ und der bulgarischen Organsiation NTEF das Projekt „Klimaschutz durch Energieeffizienz – Einführung und Weiterentwicklung von Energiesparprojekten an rumänischen und bulgarischen Schulen“

Die Ziele des Projekts sind an die Ausgangslagen der beiden Zielländer angepasst:

a) In Rumänien sollen die auf Nutzerverhalten zielenden Energiesparprojekte an Pilotschulen weiterentwickelt und ein an die rumänische Ausgangslage angepasstes Prämienmodell konzipiert werden;

b) In Bulgarien sollen die Pilotschulen in die auf Nutzerverhalten zielenden Energiesparprojekte eingeführt werden. Es soll darüber hinaus erreicht werden, dass in teilnehmenden Schulen das eingesparte Geld für Energiespar-Maßnahmen oder für Aktivitäten/Unternehmungen zu Energie und Klimaschutz und verwandten Themen genutzt werden kann.

In Rumänien sollen die Kommunen Vereinbarungen mit den Schulen schließen, die eine Prämienausschüttung für die Teilnahme am Energiesparprojekt beinhalten. Mit der Stadt Murest und der Stadt Zarnesti gibt es bereits zwei interessierte rumänische  Kommunen, die sich im Bereich Nachhaltigkeit breit aufstellen wollen. In Bulgarien sind es das Stadtviertel Liulin und die Stadt Samokov, die am Projekt teilnehmen werden.

Die oben genannten Ziele sollen durch Gespräche und eine größere Einbindung der Pilotkommunen in die Energiesparprojekte erreicht werden.

In den Pilotkommunen sollen jeweils zwei Projektschulen gefunden werden, für die die Projektpartner neben der pädagogischen Betreuung, die Berechnung der Einsparungen vornehmen und ein Konzept zur Verwendung der eingesparten Mittel entwickeln. Dies ist eine gute Gelegenheit für den kommunalen Klimaschutz ein Energiesparprogramm mit Anreizsystem zu etablieren, das beispielhaft für andere Kommunen sein soll. Die Entwicklung eines auf andere Kommunen übertragbaren Anreizsystems wäre außerdem aus mehrerlei Sicht sinnvoll. Schulen hätten einen höheren Anreiz, an solchen Projekten teilzunehmen, da sie aus ihren Einsparungsbemühungen einen finanziellen Mehrwert hätten, über den sie auch selbstständig entscheiden könnten. Die Verwaltungen wären durch die enge Anbindung näher an den Schulen und erhielten einen Überblick über liegenschaftsbezogene Verbräuche und Energiesparpotentiale. Die erzielten Einsparungen werden über das Ablesen von Zählerständen bzw. durch Vergleiche von Rechnungen durch die Projektpartner aufgenommen und ausgewertet. So könnten sie langfristig Kosten reduzieren, da durch Energiesparprojekte an Schulen zwischen 5 und 25% Energie eingespart werden kann. Idealerweise mündet die Durchführung dieses Projektes in eine Verselbstständigung des Projekts, indem in der Folge Kommunen entweder externe Partner beauftragen oder die Energiesparprojekte eigenständig durchführen. Die Kosten hierfür können dann durch das erzielte Energieeinsparvolumen gedeckt werden.

Zusammengefasst beinhaltet das vorgeschlagene Projekt:

  • Weiterführung der Energiesparprojekte in Rumänien
  • Einführung der Energiesparprojekte in Bulgarien
  • Qualifizierung von mindestens drei Lehrkräften und einem Hausmeister der Schulen der Pilotkommunen zur selbstständigen Durchführung von Energiesparprojekten und Erzielung eines Multiplikatoreffekts, der sich durch die Verbreitung des Energiesparprojekts auf weitere Schulen zeigt
  • Entwicklung und Einführung eines Anreizmodells in den beteiligten Pilotkommunen in Rumänien und Bulgarien zur Weitergabe der finanziellen Einsparungen an die Schulen bzw. bedarfsgerechten Verwendung der eingesparten Kosten
  • Ermöglichen einer langfristigen Verankerung von schulischen Energiesparprojekten

Dieses Projekt wird vom Bundesumweltministerium mit Mitteln des Beratungshilfeprogramms (BHP) für den Umweltschutz in den Staaten Mittel- und Osteuropas, des Kaukasus und Zentralasiens sowie weiteren an die Europäische Union angrenzenden Staaten gefördert und vom Bundesumweltministerium und vom Umweltbundesamt begleitet.

Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt bei den Autorinnen und Autoren.


News - Hallesche Gesprächsreihe Klimawandel

Exkursion in das "Energiequartier Lutherviertel"

7. September 2016

HALLESCHE GESPRÄCHSREIHE KLIMAWANDEL: Einladung zur Exkursion in das „Energiequartier Lutherviertel“ am 21. September 2016

Für das Lutherviertel im Süden von Halle ließ der Bauverein Halle & Leuna in den letzten zwei Jahren ein „Integriertes Quartierskonzept“ erarbeiten. Unter der Leitung der DSK (Deutsche Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft) nahmen die Projektpartner insbesondere Fragestellungen zur energetischen Sanierung des Lutherviertels, aber auch zur Anpassung an den Klimawandel in den Fokus. Die Exkursion wird die Schwerpunkte des Integrierten Quartierskonzepts sowie die anlaufende Umsetzung erster Maßnahmen vor Ort erlebbar machen. Dazu gehören das in Bau befindliche Blockheizkraftwerk, die Entwicklung mikroklimatisch wirksamer Grünstrukturen und alternative Mobilitätsangebote. Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

Exkursionsleitung: Dr. Mario Kremling; DSK – Deutsche Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft
Treffpunkt: 21. September 2016, 17 Uhr, Halle (Saale) Lutherstraße, unter dem Torbogen zur Merseburger Straße

Die HALLESCHE GESPRÄCHSREIHE KLIMAWANDEL ist ein gemeinsames Angebot des Dienstleistungszentrums Klimaschutz der Stadt Halle (Saale) und des Unabhängigen Instituts für Umweltfragen – UfU e.V.


Bodenschutz Urban

Reclaim Urban Soils – Boden-Aktionstag in Köln

5. September 2016

Zur Finissage unserer Ausstellung „Bodenschutz Urban“, die ein Jahr durch verschiedene Städte in Deutschland tourte, veranstaltet das UfU am 10.09.2016 zusammen mit dem Kölner Gartenprojekt Neuland einen Aktionstag rund um die Ressource Boden. Bei praktischen Workshops zu Themen wie Bodenherstellung, Terra Preta, Zeigerpflanzen und Umgang mit Böden in der biologischen Landwirtschaft sowie einer Podiumsdiskussion mit Vertreter/-innen der Initiative People for Soil, der Anstiftung, des Bundesumweltministeriums und des AK Bodenschutz können spannende Dinge über die Welt unter unseren Füßen erfahren und erlernt werden. Zum Abschluss gibt es eine Open Air Vorführung des Films „Symphony of the Soil“, der in wunderschönen, berührenden Bildern zeigt, wie wichtig Boden für uns ist und dass der Erdboden weit mehr ist als blosse “Materie” – er ist vielmehr ein lebendiger Organismus und das Fundament für alles Leben auf unserem Planeten.

 

Weitere Infos unter:

Projektseite
www.bodenschutz-urban.de
facebook.com/bodenschutzurban
www.neuland-koeln.de/veranstaltungen/aktionstag-boden/