Bild von Quizkarten, die mit der Hand festgehalten werden

Fernunterricht: Auswirkungen von Corona auf den Klimaschutz

20. April 2020

Im Fachgebiet Energieeffizienz und Energiewende wurde eine kleine Methode entwickelt, um die Auswirkungen der SARS-CoV-2-Pandemie auf den Klimaschutz zu beleuchten. Wir haben verschiedene Medien zu diesem Thema zusammengestellt. Aufgabe der Schüler*innen ist es, auf Basis der Medien 3 Quizfragen zu entwerfen. Die Lehrkraft kann mit einer Auswahl der Quizfragen ein „Kahoot!-Quiz“ entwerfen, das die Schüler*innen dann gemeinsam online spielen können.

Entwickelt wurde die Methode für Schüler*innen der 9. und 10. Klasse.

 

Ablauf:

1. Die Schüler*innen wählen zwei der vorgeschlagenen Medien aus und lesen, schauen oder hören sie sich an.

 

2. Die Schüler*innen erstellen auf Basis der Medien drei Quizfragen!

  • Formuliert 3 Fragen und entwerft zu jeder Frage 4 Antwortmöglichkeiten. Markiert dabei die richtige Antwort! (Es kann auch mehrere richtige Antworten geben.)
  • Die Fragen und Antwortmöglichkeiten sollten so knapp wie möglich und verständlich formuliert sein.
  • Notiert bei jeder Frage, welche Quelle ihr dafür verwendet habt. Ihr könnt auch andere Quellen verwenden als die oben angegebenen, aber bitte verwendet nur seriöse Quellen und macht eure Quelle transparent!

 

3. Die Lehrkraft erstellt mit einer Auswahl der eingereichten Quizfragen ein Online-Quiz.

  • Unter www.kahoot.com können kostenlose Quizze erstellt werden.
  • Die Standard-Quizfrage (Frage und 4 Antwortoptionen) ist in der kostenlosen Variante enthalten. Aufgrund der derzeitigen Corona-Situation kann auch die sonst kostenpflichtige Version kostenfrei genutzt werden. Hier können auch andere Frage-Typen (offene Antworten, Umfrage etc.) verwendet werden sowie ist die Spieleranzahl unbegrenzt.
  • Wenn das Quiz erstellt ist, kann entweder live zu einem verabredeten Zeitpunkt gegeneinander gespielt werden. Oder die Schüler*innen bekommen einen Link zugesendet und können bis zu einer verabredeten Deadline das Quiz eigenständig spielen. Eine Auswertung kann im Anschluss rumgeschickt werden.

 

Viel Spaß dabei!


Schulen für Teilnahme an „weniger ist mehr - Klimaprojekt Pankow“ geehrt

20. Juni 2019

Weniger CO2-Ausstoß, mehr Klimaschutz: unter diesem Motto werden Schulen unterstützt, Energie einzusparen und den Klimawandel in der Schule zum Thema zu machen. Die Abschlussveranstaltung in der WABE war der feierliche Abschluss für dieses Schuljahr. Bezirksstadtrat Dr. Kühne zeigte sich begeistert von dem Engagement der jungen Schülerinnen und Schüler, die ganz unterschiedliche Ideen und Projekte durchgeführt hatten. Von einer Ausstellung der Carl-Humann-Schule über ein Energiespar-Spiel der Schule am Falkplatz, das sie als Quiz auf der Bühne präsentierten, bis zu einem kleinen selbst gedrehten Film der Grundschule unter den Bäumen war das Spektrum groß. Das eigene Schulgebäude mit Messgeräten untersucht und „Energiefresser“ gefunden hatten die meisten Schulen. 14 Schulen nehmen am Projekt des Bezirks Pankow teil, das seit diesem Schuljahr vom Unabhängigen Institut für Umweltfragen – UfU e.V. durchgeführt wird.

Auf der Abschlussveranstaltung am 5. Juni bekamen die anwesenden Schulen die Teilnahmeurkunden überreicht und konnten sich über ihre Aktivitäten austauschen. Zum Abschluss gab es noch ein Highlight: bei einem Fahrradkino wurden mehrere Kurzfilme gezeigt – der Strom für Beamer, Sound und Laptop wurde komplett mit Muskelkraft über zehn Fahrräder erzeugt, an welche Generatoren angeschlossen waren.


Rege Beteiligung an der Fachtagung "Klimaschutz an Schulen"

18. Oktober 2018

„Digitale Ansätze für Klimaschutz an Schulen. Globale Perspektiven – lokales Handeln.“ – unter diesem Motto wurden auf der diesjährigen Fachtagung Problematiken aber auch Möglichkeiten der Digitalisierung thematisiert. Mit über 100 anwesenden Personen war die Fachtagung ausgesprochen gut besucht.

Das UfU organisiert seit 1998 jeweils zu Beginn der Heizperiode die jährliche Fachtagung „Klimaschutz an Schulen“. In jedem Jahr wird ein besonderes Schwerpunktthema festgelegt, das den roten Faden der Veranstaltung bildet. Bestandteile der Fachtagungen sind jeweils ein Vortragsteil im Plenum sowie Workshops in kleineren Gruppen.

Die Fachtagung richtet sich in erster Linie an Lehrkräfte, aber auch an andere pädagogische Mitarbeiter*innen, Schulleitungen, Erzieher*innen, Bildungsmultiplikator*innen sowie Vertreter*innen der Stadt- und Bezirksverwaltung.

Die Fachtagung wurde ermöglicht durch die Unterstützung der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, der GASAG, der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie und der Stiftung Pfefferwerk.

Tagungsband

Im Tagungsband Fachtagung 2018 finden Sie eine Übersicht über die Vorträge und Workshops, die stattgefunden haben.


Kommunen und Schulen aus sieben europäischen Ländern arbeiten beim Klimaschutz zusammen

15. Oktober 2018

Kommunen und Schulen aus sieben europäischen Ländern arbeiten beim Klimaschutz zusammen

In 55 Schulen aus Rumänien, der Tschechischen Republik, Bulgarien und Deutschland wird der Klimaschutz aktiv in die Hand genommen. Lokale Aktivitäten und internationaler Austausch gehen Hand in Hand in dem von der europäischen Klimaschutzinitiative (EUKI) geförderten Projekt.

„Bridging European and Local Climate Action“ (BEACON) heißt das Projekt, welches durch internationale Zusammenarbeit und Erfahrungsaustausch Klimaschutz auf kommunaler Ebene fördern soll. Dabei nehmen 45 Schulen aus Rumänien, Bulgarien und Tschechien, sowie zehn deutsche Partnerschulen teil. Abgesehen von den Schulen sind weiterhin 34 Kommunen aus Polen, Rumänien, der Tschechischen Republik, Griechenland, Portugal und Deutschland an dem Projekt beteiligt und beginnen nunmehr mit der kooperativen Zusammenarbeit.

Das Unabhängige Institut für Umweltfragen koordiniert und begleitet die Zusammenarbeit der teilnehmenden Schulen gemeinsam mit Partnerorganisationen in den beteiligten Ländern. In Tschechien beteiligen sich Schulen in den Orten Písek, Přeštice, Milevsko, Rožnov p.R, Prachatice und Kněžice. In Bulgarien sind Schulen aus Samokov, Veliko Tarnovo, Pavel Banya und dem Lyulin district in Sofia beteiligt und in Rumänien sind die Schulen in Zalau, Ramnicu Valcea, Ploiesti, Deva, Buzau und Alba Iulia beheimatet. Die deutschen Partnerschulen finden sich in Berlin, Halle (Saale), Braunschweig, Pirna, Norderstedt, Hannover, Arnsberg, Potsdam und Eberswalde.

Umsetzung

Die Erfahrungen bei Energiesparprojekten im Bereich Nutzerverhalten zeigen, dass rund 10% Energie an Schulen eingespart werden können. Die Themen Energiesparen und Klimaschutz sollen in den pädagogischen Alltag der Schulen aufgenommen werden. Hierbei gibt es unterschiedliche Anreizsysteme für die Schulen, die an den Schulen in den Partnerländern in Zusammenarbeit mit dem Schulträger und der Schulverwaltung eingeführt werden sollen.

Wichtig ist, dass alle Nutzer*innen des Schulgebäudes, also Schüler*innen, Lehrkräfte, Schulleitungen und Hausmeister*innen, eingebunden werden. Austausch, Erarbeitung und Aneignung von relevantem Wissen und die Kompetenz dieses praktisch umsetzen zu können stehen hier im Vordergrund. Einsparpotenziale der Schulen werden analysiert und mögliche Maßnahmen herausgearbeitet. Eine strukturelle Verankerung der Thematik ist von großer Bedeutung, so dass die Ideen und Themen auch nach Ende der Projektlaufzeit weiterverfolgt werden.

Ein weiterer Teil des Projekts stellt die Zusammenarbeit mit den Kommunen in den Partnerländern dar. Dabei liegt der Fokus auf dem persönlichen Austausch und Perspektivwechsel auf dem Gebiet des Klimaschutzes. Diese Vorgehensweise hat das Ziel den Nutzen von Klimaschutzprojekten in Mittel-, Ost- und Südeuropa greifbar zu machen und somit potentielle Nachahmer*innen zu finden.

Das Vorhaben wird von insgesamt 11 Partnerorganisationen durchgeführt: adelphi, Ecofys, UfU, Energy Cities, OER, Environ, PNEC, SEVEn, NTEF Bulgaria, CRES, FCiencias.ID – ICS-ULisboa.