03. Dezember 2019

Am 28. und 29. November 2019 tauschten sich über 200 Vertreter*innen von zivilgesellschaftlichen Organisationen, Akademiker*innen und Umweltaktivist*innen aus ganz Lateinamerika und Europa auf einer internationalen Konferenz in Bogotá über Klimawandel, Klimagerechtigkeit sowie internationale Energie- und Klimapolitik aus. Die Konferenz wurde von unserer Partnerorganisation Censat – Agua Viva im Rahmen des Projektes „Stärkung der Zivilgesellschaft bei der Umsetzung der nationalen Klimapolitik“ organisiert. Auch das UfU war auf der zweitägigen Veranstaltung in der Hauptstadt Kolumbiens vertreten.

In zahlreichen Vorträgen und Podiumsdiskussionen wurde über Ursachen und Lösungsansätze der globalen Klimakrise sowie über Klimagerechtigkeit und Energiewende in Lateinamerika informiert und diskutiert. Insbesondere standen die globalen Debatten im Rahmen der kurz bevorstehenden UN-Klimakonferenz (COP 25) in Madrid und deren Auswirkungen auf die Bevölkerung und Lebensverhältnisse in Lateinamerika im Fokus der Veranstaltung.

UfU-Mitarbeiter Fabian Stolpe berichtete während einer Podiumsdiskussion zum Thema „Partizipation der Zivilgesellschaft an der Klimapolitik“ über die langjährige Arbeit des UfUs im Bereich Beteiligung in Umwelfragen. Außerdem stellte er erste Ergebnisse einer Studie zu Partizipationsmöglichkeiten von zivilgesellschaftlichen Organisationen an der Klimapolitik in Kolumbien, Georgien und der Ukraine vor, die im Rahmen des Projektes vom UfU erstellt wird.

Die zweitägige Veranstaltung schloss mit einem bunten Festakt zum 30-jährigen Bestehen unserer Partnerorganisation Censat – Agua Viva ab. Dazu gratulieren wir ganz herzlich.