25. Oktober 2015

In der vergangenen Woche vom 19.-23.10.2015 fand der Auftakt für eine Kooperation von Rumänien und Deutschland statt. Das UfU e.V. bearbeitet in Kooperation mit der rumänischen Organisation „Environ“ das Projekt „Zusammenwirken von Nutzerverhalten, Technik und Bildung bei der nachhaltigen und klimafreundlichen Nutzung von Schulgebäuden“. Ziel dieser Kooperation ist es, das in Deutschland erfolgreiche Konzept der fifty/fifty- bzw. Energiespar-Schulen auf das Partnerland Rumänien zu übertragen.

Solche Projekte sind ein essentieller Teil der Klimaschutzbemühungen und -konzepte in vielen Kommunen und Regionen europaweit sowie von europaweiten Initiativen wie dem Covenant of Mayors und Netzwerken wie dem der Teilnehmer-Städte des EU-Projekts Euronet 50/50 bzw. Euronet 50/50 Max. Auch auf deutscher Ebene engagieren sich viele Kommunen für Klimaschutz und werden u.a. von den Mitgliedern des Bundesverbands Schule Energie Bildung (BuSEB) e.V. unterstützt oder gehören diesem Verband – wie beispielsweise Hamburg und Hannover – direkt an. Das Projekt zielt darauf ab, im Bereich des nachhaltigen Energiemanagements an öffentlichen Bildungseinrichtungen Best Practices auszutauschen und gemeinsam weiterzuentwickeln. Die rumänische Organisation „Environ“ kooperierte in der Vergangenheit schon mit der deutschen Botschaft in Bukarest und führte Projekte mit Schulen durch.

Während der Auftaktwoche wurden erste Schulen besucht und Projektabsprachen getroffen. Darüber hinaus gab es am Mittwoch eine Pressekonferenz, die gemeinsam mit der Deutschen Botschaft, dem rumänischen Bildungsministerium und Environ durchgeführt wurde. Mathias Mau, erster Staatsekretär der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Bukarest und Andrei Orban, Geschäftsführer von Environ, begrüßten die Pressevertreter_innen und Gäste aus den Schulen. Florian Kliche stellte im Anschluss das Projekt vor und präsentierte einen der vier Messgerätekoffer, die die teilnehmende Schulen erhalten.

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