1. März 2019

Trotz immer gravierenderen Einschränkungen ihrer Handlungsspielräume sind zivilgesellschaftliche Gruppen als Anwalt der Natur und Vertreter der Bevölkerung in vielen Ländern wichtige Katalysatoren für eine ambitioniertere und transparentere Klimapolitik.

Von politischen Kampagnen über Advocacy-Arbeit und Klimaklagen bis hin zur Kooperation mit Regierungsinstitutionen – die klimabewegte Zivilgesellschaft ist in vielen Ländern auf verschiedenste Art und Weise an der Entwicklung und Implementierung der Klimapolitik auf nationaler und lokaler Ebene beteiligt.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des UfU und des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) haben im Rahmen des Vorgängerprojektes von ZIVIKLI die klimapolitischen Aktivitäten von Umweltverbänden in Brasilien, Georgien, Indonesien, Kolumbien, den Philippinen, Uganda und der Ukraine untersucht. Das UfU Paper 1/2019 fasst die Ergebnisse aus Literatur, Interviews mit Expertinnen und Experten sowie Vertreterinnen und Vertretern der Zivilgesellschaft zusammen und gibt zudem Einblicke in aktuelle Entwicklungen der Klimapolitik in den genannten Ländern.