19. Juni 2019

Derzeit tagen die sogenannten „Intersessionals“, die Zwischenverhandlungen der UN-Rahmen Konvention zum Klimaschutz (UNFCCC) in Bonn. Im Rahmen eines Side-Events, das der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland gemeinsam mit LIFE e.V. veranstaltet, wurde die aktuelle Beteiligung der Zivilgesellschaft an der Erstellung und Revision der National festegelegten Beiträge (Nationally Determined Contributions, NDC) zum Erreichen der internationalen Klimaschutzziele diskutiert. Franziska Sperfeld, Fachgebietsleiterin Umweltrecht & Partizipation, wurde auf dem Panel dazu befragt, warum die Einbeziehung von Zivilgesellschaft in diese technischen Dokumente überhaupt nötig wäre. Dazu führte sie aus, dass eine Dekarbonisierung der Wirtschaftsweise in jedem Fall mit einem Strukturwandel einherginge, dafür müsse man die Menschen gewinnen und ihnen deutlich machen, wie sich durch diesen Wandel ihr Alltag verändert. Weiter stellte sie Kriterien für gute Beteiligungsprozesse vor und berichtete von den vorläufigen Ergebnisse der Studie die derzeit im Projekt ZIVIKLI erstellt wird.

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Side-Event Panel zu den Klimaverhandlungen in Bonn, Foto: Martin Baumann