Gestern fand die Abschlusskonferenz unseres europäischen ENRICH-Projekts zum Kinderrecht auf eine gesunde Umwelt statt. Bei den spannenden Vorträgen von Personen u. a. aus der EU Fundamental Rights Agency, der Ombudsperson für Kinder in Kroatien, vom Child Rights International Network und Eurochild wurde klar, dass auf EU-Ebene bereits sowohl öffentliche Stellen als auch Organisationen der Zivilgesellschaft zu besserer Information, Beteiligung und Rechtsschutz für Kinder in Umwelt- und Klimafragen arbeiten, das Thema aber noch bei weitem nicht die Aufmerksamkeit erfährt, die es für dringend notwendige Veränderungen benötigt. Insbesondere die Beteiligung von Kindern in vulnerablen Situationen stellt in vielen Ländern ein Problem dar.

Im vergangenen Jahr haben in insgesamt 7 EU-Ländern – Estland, Österreich, Slowenien, Ungarn, Kroatien, Bulgarien und Deutschland – zahlreiche Aktivitäten und Veranstaltungen rund um Kinderrechte stattgefunden, mit einem besonderen Fokus auf Partizipation in Umwelt- und Klimafragen.

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Auch in Berlin konnten wir am UfU wichtige Impulse setzen:
Im Frühjahr 2025 standen die Vernetzung der Zivilgesellschaft im Umwelt- und Kinderrechtsbereich sowie ein Workshop für Bildungsakteur*innen im Mittelpunkt.
Im November 2025 folgte das Zukunftsforum zum Kinderrecht auf eine gesunde Umwelt, das insbesondere politische Prozesse in den Blick genommen hat.

Ein weiterer zentraler Baustein des Projekts war die Veröffentlichung unseres UfU-Papers im November 2025, in dem wir aufzeigen, dass Deutschland seine internationalen Verpflichtungen zur Information, Beteiligung und zum Rechtsschutz junger Menschen im Umweltbereich bislang nur unzureichend in nationales Recht umgesetzt hat.

Der Austausch mit allen Beteiligten und Teilnehmenden war inspirierend und hat gezeigt, wie viel Engagement und Expertise in diesem wichtigen Zukunftsthema steckt. Gleichzeitig ist deutlich geworden: Das Kinderrecht auf eine gesunde Umwelt – insbesondere mit Blick auf echte Kinder- und Jugendbeteiligung – ist in Deutschland und vielen anderen EU-Ländern noch nicht ausreichend umgesetzt.

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