15. August 2020

Die Corona-Pandemie hat Auswirkungen auf die Beteiligung von Bürger*innen und zivilgesellschaftlichen Organisationen an klimapolitischen Prozessen. Analoge Treffen sind kaum mehr möglich, neue Ideen für digitale Formate sind gefragt. Was es bei virtuellen Beteiligungsprozessen zu beachten gilt, hat UfU gemeinsam mit dem Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) in einem „Policy Paper“ auf den Punkt gebracht. Im Fokus steht dabei die aktuelle Erarbeitung der jeweiligen nationalen Klimaziele (Nationally Determined Contributions – NDCs) der Staaten, die sich im Paris Abkommen zu mehr Klimaschutz verpflichtet haben: Wie sollten virtuelle Partizipationsprozesse strukturiert werden? Welche Prinzipien und Kriterien sind wichtig zu beachtet? Und welche bereits in anderen Ländern durchgeführten Online-Beteiligungen zu Klimafragen können als Vorbild dienen?

Das englischsprachige „Policy Paper“ kann hier als PDF gelesen und heruntergeladen werden.

Kontakt:
– Larissa Donges
– Sara Kovac

Das Papier ist im Rahmen des Projektes „Stärkung der Zivilgesellschaft bei der Umsetzung der nationalen Klimapolitik“ entstanden. Seit 2018 arbeitet UfU, gefördert durch die Internationale Klimaschutzinitiative, eng mit dem BUND in Deutschlands sowie NGOs in Georgien, Kolumbien und der Ukraine zusammen. Ziel des Projektes ist es, die Beteiligungsmöglichkeiten der Zivilgesellschaft in den drei Ländern innerhalb ihrer nationalen Klimapolitik zu analysieren und zu stärken.

Weitere Informationen zum Projekt: https://www.ufu.de/projekt/zivikli/