ENRICH Workshop 2 – Kinderrechte und Umweltschutz vermitteln

25. Juni 2025

Ökologische Kinderrechte in der zeitgemäßen Bildungsarbeit

Am 17. Juni 2025 fand im Rahmen des ENRICH-Projekts der zweite Workshop des Unabhängigen Instituts für Umweltfragen (UfU) zum Thema „Kinderrechte und Umweltschutz vermitteln – ökologische Kinderrechte in der zeitgemäßen Bildungsarbeit“ statt. Im Zentrum stand die interdisziplinäre Auseinandersetzung mit der Schnittstelle von Kinderrechten und Bildung, insbesondere im Kontext von Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in Theorie und Praxis.

Fachlicher Input und Diskurs

Rund 30 Fachkräfte aus der formalen und non-formalen Bildungsarbeit, aus den Bereichen Umweltbildung und BNE sowie Expertinnen aus dem Umwelt- und Kinderrecht kamen zusammen. Bereits in der Eröffnung wurde deutlich, dass BNE eine zentrale Rolle in der Vermittlung und Umsetzung ökologischer Kinderrechte spielt. Neben Good-Practice-Beispielen wurden bestehende Defizite in der Implementierung identifiziert.

Thematischer Fokus

Zu Beginn des Workshops lieferten zwei Fachvorträge fundierte Hintergrundinformationen: Die Umweltjuristin Luisa Schneider gab einen umfassenden Einblick in Inhalte und Bedeutung der Aarhus-Konvention im Kontext von Kinderrechten. Insbesondere der Zugang zu Umweltinformationen, das Mitspracherecht bei umweltrelevanten Entscheidungen und den Zugang zu Gerichten (vgl. Materialien) wurden thematisiert.

Im Anschluss erläuterte Sven Stumpf, Mitglied des Netzwerks zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention und sowie der Stabsstelle Advocacy bei SOS Kinderdorf Deutschland e.V., in seinem Vortrag „Ökologische Kinderrechte und BNE verstehen und umsetzen“. Dabei plädierte Herr Stumpf dafür, BNE, politische Bildung und Kinderrechte stärker zusammenzusagen und die Umsetzungslücke Ökologischer Kinderrechte endlich zu schließen. Sein Fazit lautete: BNE ist nicht Add-on, sondern Ausdruck von Kinderrechten. (vgl. Materialien)

Praxisbeispiele

Drei Impulsbeiträge stellten erfolgreiche Praxisprojekte vor:

  • „Young Impact Fund“ (Anne Nemack, BUNDjugend Bundesverband)
  • „FREI Day“ (Tobias Feitkenhauer)
  • „UNICEF Kinderrechteschulen“ (inkl. Kurzschaltung von Kirsten Leyendecker)

Im Anschluss reflektierten die Teilnehmenden in einer interaktiven „stillen Diskussion“ ihre Erfahrungen aus der Praxis. Der Blick richtete sich sowohl auf bestehende Ressourcen, als auch auf Herausforderungen bzw. Hürden sowie notwendige Maßnahmen.

Zentrale Forderungen und Ideen für Maßnahmen umfassen:

Visionen

  • Kinderrechts auf gesunde Umwelt wird ernst genommen
  • Selbstwirksamkeitserfahrungen von Kindern und Jugendlichen im gesamtem Kontext Jugendhilfe und Schule
  • Ernstnehmen von Wünschen, Bedürfnissen und Ängsten von Kindern und Jugendlichen
  • Gemeinsame, partizipative Planung von Radwegen und ÖPNV mit Jugendlichen

Notwendige Ressourcen; Prozesse und Akteure

  • Finanzierung:
    • Langfristige Finanzierung > dadurch auch Gewährleistung von Planbarkeit
    • Niedrigschwellige Fördertöpfe für Projekte
  • Personal
    • Vollzeitstelle Klimamanagement (Bsp. Jugendhilfeträger)
    • BNE-Koordinator*in in jeder Bildungseinrichtung
    • Personal und Zeit für den Themenkomplex
  • Weiterbildung
    • Strukturell verankerte, verbindliche Weitebildung von Lehrkräften und Schulleitungen zu BNE
    • Foren / Aktionstage zu Demokratiebildung
  • Maßnahmen
    • Austauschmöglichkeiten und Vereinheitlichung von Forderungen (Bsp. Voneinander Lernen in Bezug auf die Maßnahme, auf einem Schuldach Solarpanels anzubringen)
    • Strukturelle verankerte Beteiligungsformate für Kinder und Jugendliche auf allen Ebenen (Kommune, Land, Bund)
    • Mehr Jugendclubs in ländlichen Gegenden sowie in städtischen Gebieten mit sozialen Herausforderungen

Ausblick

Diese Empfehlungen sowie die Vernetzung als solches sind ein Schritt in Richtung einer stärkeren Verzahnung von ökologischen Kinderechten und Bildung in Deutschland. Die Ergebnisse des Workshops fließen in die kommende Veranstaltung im November 2025 ein.

Workshopdokumentation

Energie erleben: Das KLAK-Fahrradkino bei den MINTmachtagen 2025

Am 17. Juni 2025 brachte das mobile KLAK-Fahrradkino des UfU frischen Schwung auf den EUREF-Campus in Berlin-Schöneberg – bei den zentralen MINTmachtagen, organisiert von der Stiftung Kinder Forschen. Durch unsere mitreißende Fahrraddisko, mit dem Berliner DJ Matthias Morgenstern, wurde nachhaltige Energie für über 100 Kinder direkt erlebbar: In die Pedale treten, Strom erzeugen, Musik starten – so wird Lernen zum Mitmach-Abenteuer.

Neben der Fahrraddisko experimentierten die Kinder mit Solarenergie, Reibung und Kettenreaktionen – ein Forschungstag voller Neugier, Bewegung und Entdeckungsfreude.

Bundesbildungsministerin Karin Prien besuchte die Veranstaltung und betonte die Bedeutung früher MINT-Bildung für die Zukunft unserer Gesellschaft. Auch Moderator André Gatzke (KIKA) und das Krümelmonster aus der Sesamstraße sorgten für Begeisterung. Ein musikalisches Highlight lieferte die Band 3Berlin mit dem eigens komponierten Song „Pure Energie“.

Unser Beitrag zeigte: Bildung, Bewegung und Nachhaltigkeit lassen sich spielerisch verbinden – und machen Kindern sichtbar Spaß. Ein voller Erfolg für Umweltbildung zum Mitmachen!

Das mobile KLAK-Fahrradkino und die Fahrraddisko des UfU können gemietet werden über unsere Website: www.fahrradkino.org  Oder schreiben sie uns einfach an: matthias.laminski@ufu.de


Neue Podcast-Folge zu „Klima & Flucht“

Neue Podcast-Folge zu „Klima & Flucht“

Der Podcast Diversitas (des Kreis Recklinghausen) spricht in seiner aktuellen Folge mit unserem Mitarbeiter Dr. Christoph Herrler und KlimaGesichter-Referentin Anne Marcelle Rakotonirina über die Zusammenhänge von Klimakrise und Flucht. Es geht unter anderem um die verschiedenen Aspekte der Klimakrise, die zu Migrationsbewegungen führen können, Gerechtigkeit und die Frage, wie man sich engagieren soll. Veranschaulicht wird dies vor allem an Madagaskar, Annes Heimatland.

Der Podcast dauert ca. 47 Minuten und ist hier verfügbar. Das Gespräch ist auf Deutsch.


ENRICH Workshop 1: Kinderrechte und Umweltschutz vernetzen

21. Mai 2025

Synergien nutzen, Partizipation stärken

Am 16. Mai 2025 fand in Berlin der erste Workshop des ENRICH-Projekts mit dem Titel „Kinderrechte und Umweltschutz vernetzen: Synergien nutzen, Partizipation stärken“ statt. Ziel der Veranstaltung war es, die rechtlichen Grundlagen sowie die tatsächliche Umsetzung in der Praxis in Hinblick auf Kinderrechte in Umweltangelegenheiten zu beleuchten und vernetzte Lösungsansätze zu entwickeln.

Fachlicher Austausch und rechtlicher Rahmen

Im Rahmen des Workshops kamen Expertinnen und Experten aus den Bereichen Umweltrecht, Kinderrecht, pädagogischer Praxis, Wissenschaft, Zivilgesellschaft sowie weiteren relevanten Feldern zusammen. Im Mittelpunkt standen die UN-Kinderrechtskonvention und die Aarhus-Konvention, die beiden zentrale Rechte betonen: das Recht jedes Kindes auf eine gesunde Umwelt sowie die aktive Mitgestaltung der eigenen Zukunft.

Thematischer Fokus

Der Workshop gliederte sich in eine Phase von Inputs sowie einen interaktiven Teil.

  • Das Recht des Kindes auf eine gesunde Umwelt
  • Zugang zu Umweltinformationen und -bildung für Kinder
  • Beteiligungsrechte bei Umweltentscheidungen
  • Rechtsschutz für Kinder in Umweltfragen
  • Synergien zwischen Kinder‑ und Umweltrechten

In ihrem einführenden Fachvortrag erläuterte die Umweltjuristin Luisa Schneider (UfU) die Inhalte und die Bedeutung der Aarhus-Konvention und bettete diese in den Kontext von Kinderrechten ein. Die Konvention garantiert den Zugang zu Umweltinformationen, das Mitspracherecht bei umweltrelevanten Entscheidungen und den Zugang zu Gerichten.

Anschließend lieferte Jonas Schubert, Advocacy Officer bei Terre des Hommes Deutschland e.V., in seinem Vortrag einen umfassenden Überblick zur UN-Kinderrechtskonvention sowie im Besonderen auf den General Comment No. 26. Diese Allgemeine Bemerkung ist ein wichtiges Werkzeug zur Sicherstellung des Rechts jedes Kindes auf eine saubere, gesunde und nachhaltige Umwelt.

Ergebnisse und Empfehlungen des Workshops

Im Anschluss erarbeiteten die Teilnehmenden in interdisziplinären Kleingruppen sowie im Plenum praxisnahe Lösungsvorschläge:

  1. Rechtliche und institutionelle Stärkung
    • Das Recht auf eine gesunde Umwelt im Grundgesetz und ähnlichen Rechtsgrundlagen verankern.
    • Das Kindeswohl stärker in umweltpolitische Entscheidungen integrieren.
    • Kindern gezielt ein Klagerecht im Umweltbereich eröffnen.
    • Verfahren „kinderfreundlich“ gestalten – sowohl administrativ als auch juristisch.
    • Eine ressortübergreifende Koordination etablieren, damit Kinderrechte in allen Umwelt- und Klimapolitiken berücksichtigt werden.
  2. Partizipation und Zugang zum Recht
    • Kinder systematisch bei der Erstellung von Umweltinformationen und Bildungsangeboten einbeziehen.
    • Unterstützung bieten, wenn Kinder an rechtlichen oder administrativen Verfahren teilnehmen möchten.
    • Mechanismen einführen, die Beteiligung und Umsetzung regelmäßig prüfen und transparent berichten.
  3. Bildung und Sensibilisierung
    • Schulcurricula flexibler gestalten und Kinder‑ und Umweltrechte besser integrieren.
    • Fortbildungen für Lehrkräfte und Fachkräfte aus Umwelt‑ und Kinderrechtsbereichen fördern.
    • Plattformen und Trainings zwischen Umwelt‑ und Kinderrechtsakteur*innen etablieren – zum Wissenstransfer und gemeinsamen Lernen.
  4. Ressourcen und gezielte Förderung
    • Fördermittel speziell für Projekte an der Schnittstelle Umwelt–Kinderrechte bereitstellen.
    • Finanzielle und personelle Ressourcen zur Umsetzung sicherstellen.
    • Besonders schutzbedürftige Kindergruppen – z. B. aus benachteiligten Regionen – gezielt unterstützen.

Ausblick

Die im Rahmen des Workshops entwickelten Empfehlungen und die gestärkten Netzwerke bilden eine essenzielle Grundlage für die weitere Verzahnung von Umweltschutz und Kinderrechten in Deutschland. Die Ergebnisse fließen in die Folgeveranstaltung im November 2025 ein und werden fortlaufend dokumentiert.

Workshopdokumentation

Die Rolle Transformativer Bildung zur Mobilisierung - DBU Fellow analysiert Mittel der Mobilisierung für Umweltbewegungen

Die Rolle Transformativer Bildung zur Mobilisierung

DBU Fellow analysiert Mittel der Mobilisierung für Umweltbewegungen

 

Wie kann transformative Bildung mehr Menschen zum wirksamem und politischem Handeln motivieren? Diese Frage analysiert Jelena Benčić  in ihrer Aufgabe als DBU-Fellow am UfU.

Vor dem Hintergrund eines zunehmenden Rechtsrucks und eines nicht ausreichenden Rückhalts für den Klimaschutz durch die breite Öffentlichkeit wird in der entstandenen Analyse die Frage gestellt, welche Ansätze es für zivilgesellschaftliche Verbände und Initiativen gibt, diesen politischen und gesellschaftlichen Tendenzen zu begegnen. Als Antwort auf diese Frage bietet sich transformative Bildung als einer der möglichen Ansätze an. Jelena ging der Frage nach, warum aus der Sicht der Umweltpsychologie die transformative Bildung ein unumgängliches Mittel im Kampf gegen die Klimakrise unter den aktuellen Bedingungen ist. Außerdem wurde die praktische Arbeit von Umweltverbänden in Deutschland und Kroatien betrachtet. Dabei wurden insbesondere Herausforderungen in der Bildungsarbeit, mögliche Lösungsansätze und genutzte Bildungsmethoden beleuchtet.

Vorgehensweise

Neben einer Literaturrecherche mit dem Schwerpunkt Umweltpsychologie wurden sieben qualitative leitfadengestützte Interviews durchgeführt, mit einem Mitglied der Initiative Psychologists for Future sowie mit sechs Vertreter*innen von Umweltverbänden aus Deutschland und Kroatien.

Wichtigste Erkenntnisse

Es konnte festgestellt werden, dass transformative Bildung das Potenzial besitzt, mehr öffentliche Unterstützung für den Klimaschutz zu generieren. Entscheidende Punkte dabei sind das Hervorheben von wirksamen Handlungsmöglichkeiten, die das Gefühl der Selbstwirksamkeit stärken, wie auch das Verbinden der Klimakrise mit anderen Problemlagen, die Menschen aktuell besorgen.

Bei den interviewten Verbänden war der Pessimismus angesichts des Rechtsrucks und der Dringlichkeit der Klimakrise in Deutschland deutlich zu spüren, während die Umweltverbände aus Kroatien von gezielten Repressionsmaßnahmen gegen ihre Arbeit und einer schlechten Finanzierungssituation berichteten.

Umweltverbände aus beiden Ländern sehen ihre Bildungsarbeit als wichtige Ergänzung zum formalen, schulischen Bildungsangebot, welches drängende Themen wie die Klimakrise oft nicht ausreichend und nicht im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) behandelt.

Eine wichtige Herangehensweise für viele Verbände ist die Ausbildung von jungen Multiplikator*innen, die selbst Bildungsangebote gestalten und ihr Wissen und ihre Erfahrungen für mehr Nachhaltigkeit weitergeben. Dabei sind methodische und inhaltliche Innovationen gefragt, um (auch neue) Teilnehmende zu erreichen.

Eine besondere Herausforderung ist es für viele Verbände und Institutionen, Menschen zu erreichen, die sich wenig für Nachhaltigkeitsthemen interessieren. Die interviewten Verbände sehen im Ansatz der transformativen Bildung jedoch einen vielversprechenden Weg, da durch vielfältige, aktivierende Methoden und unterschiedliche Themenschwerpunkte auch komplexe Inhalte ansprechend vermittelt und Menschen für Engagement aktiviert werden können.

Das UfU hat von September 2024 bis zur Mitte Mai die Arbeit von Jelena Benčić, einer DBU Stipendiatin aus Kroatien, betreut. Ihre Arbeit wurde durch Larissa Donges, Leiterin des Fachgebiets Klimaschutz & Transformative Bildung betreut, unterstützt durch das Fachgebiet Umweltrecht & Partizipation.

Jelena Benčić ist diplomierte Anglistin und Germanistin, die gerne schreibt, übersetzt, forscht und Neues dazulernt. Das Fellowship der Deutschen Bundesstiftung Umwelt für

Hochschulabsolvierende aus Mittel- und Osteuropa ermöglicht eine Weiterqualifikation von jungen Expert*innen aus allen Fachrichtungen zu umweltrelevanten Themen.

Die Analyse von Jelena ist auf der UfU Webseite unter Publikationen zu finden.


UfU feiert seinen 35. Geburtstag – erwachsen, lebendig und mehr denn je gebraucht

UfU feiert seinen 35. Geburtstag – erwachsen, lebendig und mehr denn je gebraucht

Das Unabhängige Institut für Umweltfragen e.V. feiert am 10. März 2025 seinen 35. Geburtstag. Obwohl der Aufruf zur Gründung eines Unabhängigen Instituts für Umweltfragen schon im Herbst 1989 an allen Orten, die dafür von der DDR-Regierung zur Verfügung gestellt wurden, stammte, konnte die offizielle Gründung des Vereins erst im März 1990 erfolgen. Denn in der DDR gab es kein Vereinsrecht und somit auch keine Möglichkeit, neue Organisationen zu gründen. In der Übergangsphase zwischen dem Herbst 1989 und der Vereinigung am 3. Oktober 1990 verabschiedete die Volkskammer, das DDR-Parlament, dann ein Gesetz, welches es ermöglichte, das UfU als einen der ersten eingetragenen Vereine überhaupt in der DDR zu gründen. Etwa 200 Gründungsmitglieder*innen kamen am 10. März 1990 nach Karlshorst, um sowohl die offizielle Gründung des Vereins vorzunehmen als auch – und damals sicher noch wichtiger – sich zur Umweltlage in der DDR und dem möglichen Beitrag eines unabhängigen – heute würde man wohl sagen -Think Tanks zu verständigen.

Foto von Robert So: https://www.pexels.com/de-de/foto/31260352/

Die Welt war im März 1990 eine andere als heute. Auch damals ereignete sich ein Epochenbruch mit gravierenden Konsequenzen. Heute ereignet sich ebenfalls eine Zeitenwende. Aber Euphorie mag – anders als 1989/1990 – nicht aufkommen. Statt – wie 1989/1990 – in West und Ost Einigkeit darüber bestand, dass sich die Verhältnisse zum Besseren verändern, ist das heute nicht der Fall. Wir müssen heute kämpfen wie nie, damit es keinen Rückfall in dunkle, längst hinter uns liegende Zeiten gibt.

Die Erinnerung, warum das UfU gegründet werden musste, taugt auch heute als Motivation. In der DDR hatte der Staat das Monopol der Wahrheit. Auch in Umweltfragen. Noch Mitte der 1980 Jahre behauptete Erich Honecker im Zentralorgan „Neues Deutschland“ gegenüber Olaf Palme, dem Ministerpräsidenten Schwedens und auf Staatsbesuch in der DDR, die DDR hätte keine Probleme mit dem Waldsterben und dem Umweltschutz allgemein. Damit war nicht nur der Ton gesetzt. Auch die Faktenlage war für alle Staatsbedienstete der DDR und darüber hinaus alle Bürger*innen der DDR klar. Einen Anspruch auf die Herausgabe von Umweltinformationen, wie das heute in der Bundesrepublik und der gesamten Europäischen Union garantiert ist, gab es in der DDR selbstverständlich nicht. Man konnte Eingaben an Stellen des DDR-Staates schreiben, sich über unzumutbare Zustände von Natur und Umwelt beschweren und wenn man Glück hatte, wurden diese zumindest formal beantwortet. Geändert hat sich dadurch nichts. In der DDR war daher der Kampf für Umwelt- und Naturschutz zunehmend der Kampf um Umweltinformationen und Transparenz, wie gut bzw. schlecht es um Umwelt und Natur ganz allgemein bestellt war.

Und daher war mit Gründung des UfU zunächst die wichtigste Aufgabe des neuen Instituts, verlässliche und glaubwürdige Informationen zum Zustand von Umwelt- und Natur für Ostdeutschland zu liefern. Aufklärung und die Einbeziehung der Bevölkerung waren die wichtigsten Kanäle, um dieses Ziel zu erreichen. Noch heute sind im UfU daher Bildung und Beteiligung die beiden Säulen und Markenzeichen. Wer aus einer Diktatur kommt, weiß auch im 35. Jahr wie wichtig diese sind, um Umwelt- und Naturschutz voran zu bringen.


Öffentliche Stellungnahme „Gemeinsam für Demokratie, soziale Gerechtigkeit und Menschenrechte“

Öffentliche Stellungnahme: „Gemeinsam für Demokratie, soziale Gerechtigkeit und Menschenrechte“

Gemeinsam für Demokratie, soziale Gerechtigkeit und Menschenrechte Stellungnahme des Ecological Research Network (Ecornet)

Das Erstarken rechtsextremer Kräfte und die von ihnen ausgehenden menschenfeindlichen Bestrebungen sind eine ernste Gefahr für die Demokratie in Deutschland und eine konkrete Bedrohung für viele Menschen in unserem Land. Daher betonen wir ausdrücklich: Freiheitliche Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte sind die zentralen Fundamente unserer Gesellschaft. Sie sind zugleich die wesentliche Voraussetzung für eine unabhängige, leistungsfähige Wissenschaft, die es mehr denn je braucht um Lösungen für die großen gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit zu entwickeln. Nur über eine Vielzahl von Ideen und innovativen Ansätzen, eine offene Debattenkultur und die Zusammenarbeit aller gesellschaftlicher Gruppen lassen sich die Probleme von heute und morgen in adäquater Form lösen.

Wir im Ecological Research Network (Ecornet), dem Netzwerk der unabhängigen Nachhaltigkeitsforschungsinstitute in Deutschland, wollen zu diesen Lösungen gemeinsam und solidarisch beitragen. Vor diesem Hintergrund unterstützen wir das Bündnis „Hand in Hand – Wir sind die Brandmauer“ und die von diesem initiierte Demonstration Mutig. Menschlich. Miteinander. am 16. Februar 2025 um 14 Uhr in Berlin (Unter den Linden).

Überall in der Gesellschaft setzen sich Menschen und Organisationen für soziale Gerechtigkeit und den ökologischen Wandel ein, für Umwelt- und Klimaschutz und für nachhaltige Entwicklungen. Die Ecornet-Institute forschen mit ihnen gemeinsam und entwickeln Ideen für demokratisch verhandelte, global gerechte und wirksame sozial-ökologische Transformationen und ihre Umsetzung. Demokratie und Menschenrechte bilden das Fundament für unsere Arbeit und unser Denken.

Demokratie ist allerdings keine Selbstverständlichkeit, sie wird durch aktiven Einsatz und gesellschaftliches Engagement lebendig und weiterentwickelt. Wir als Ecornet stehen für die liberale Demokratie, Pluralismus und Toleranz ein und wir lehnen jede Form von diskriminierendem, menschenfeindlichem und anti-demokratischem Gedankengut entschieden ab.

Im Ecornet arbeiten mehr als 1.000 Mitarbeiter*innen in acht Instituten an konkreten Vorschlägen für Wege in ökologisch tragfähige und sozial gerechte Zukünfte. Unsere Arbeit zu sozial-ökologischen Transformationen ist stets mit Vorstellungen von einer demokratischen, lebendigen Gesellschaft verbunden. Mit unserer Forschung und unserem transdisziplinären Forschungsansatz tragen wir aktiv zur demokratischen Gestaltung der notwendigen Transformationen bei.

Mitglieder im Ecornet sind: Ecologic Institut, ifeu – Institut für Energie- und Umweltforschung, Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW), ISOE – Institut für sozial-ökologische Forschung, IZT – Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung, Öko-Institut, Unabhängiges Institut für Umweltfragen (UfU), Wuppertal Institut


Neues Forschungsprojekt: UfU untersucht die energetische Situation von Sporthallen

Foto von Andrea Piacquadio von Pexels

09. Dezember 2024

Bundesweites Forschungsprojekt gestartet: UfU untersucht die energetische Situation von Sporthallen im Bestand und entwickelt Maßnahmen zur systematischen Erfassung und Reduzierung der Endenergieverbräuche

In Deutschland gibt es 231.000 Sportstätten. Dazu zählen Sporthallen, Stadien, Hallenbädern, Freibädern, Tennisanlagen, Schießsportanlagen. Alleine Berlin hat mehr als 1000 Sporthallen. Sport hat eine immense Bedeutung für unsere Gesellschaft, unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit. Der Zustand der Sportanlagen erfordert eine baldige und umfassende Sanierung der Sportstätten.

Gleichzeitig belaufen sich die jährlichen Emissionen aller deutschen Sportstättenlaut Öko-Institut auf etwa 7,4 Millionen Tonnen CO2. Insbesondere die Emissionen durch den Betrieb von Sporthallen (34 Prozent) und Hallenbädern (31 Prozent) machen mit fast zwei Dritteln den größten Teil des Gesamtausstoßes aus. Diese Emissionen der deutschen Sportstätten entsprechen näherungsweise den CO2-Emissionen einer Stadt wie Essen.

Im Auftrag des Bundes-Instituts für Sport-Wissenschaft untersucht das Unabhängige Institut für Umweltfragen im nächsten Jahr bundesweit die energetische Ist-Situation (Energieverbrauch, Energiekennwerte, Wärmeversorgung, Beleuchtung, Gebäudeautomation, Energiemonitoring, Baualtersklassen, Sanierungsmaßnahmen, Nutzungsprofile) von Sporthallen im Bestand.

Projektziel:

Die Untersuchung soll eine Systematik zur differenzierten Erfassung und Reduktion des Endenergieverbrauchs von bestehenden Sporthallen entwickeln. Denn Sportstätten sind in Deutschland je nach Sportart, Baujahr, Größe, Energieversorgung sehr divers.

Mit der systematischen Erfassung soll ein besserer Überblick über die Situation von Sporthallen in Deutschland geschaffen werden. Im Fokus stehen dabei anwendbare Maßnahmen zur Reduktion des Endenergieverbrauchs. Beispielsweise verfügen viele Sporthallen über große Dachflächen und haben damit das Potenzial zur Nutzung von Photovoltaik oder auch zur Dachbegrünung. Bisher fehlt es aber an einer Übersicht für Sporthallenbetreiber, welche Maßnahmen zu den höchsten Energieeinsparungen führen und dabei ein gutes Kosten-Nutzen-Verhältnis aufweisen.

Dabei ist die Beachtung von unterschiedlichen Nutzungsprofilen und von unterschiedlichem Nutzerverhalten aus den verschiedenen Sportarten genauso wichtig wie die Kategorisierung der zahlreichen Sportstätten nach Faktoren wie beispielsweise Gebäudehülle oder Gebäudetechnik.

Die Ergebnisse der Untersuchung mit konkreten Empfehlungen werden in einem Handlungsleitfaden zusammengefasst. Dieser soll insbesondere Verwaltungen dazu befähigen, den Umbau von Sportstätten in Deutschland im Sinne einer klimaneutralen Zukunft zu planen. Weiterhin werden die Ergebnisse darauf hinweisen, den Planungsprozess von zukünftigen Sportstätten im Sinne der Energieeinsparung zu verbessern.

Konkretes Vorgehen:

  1. Analyse zum aktuellen Stand des Wissens und der Technik im Hinblick auf die energetische Situation von Sporthallen in Deutschland; um Handlungsoptionen herauszustellen und Einsparpotenziale aufzudecken. Betrachtet werden dabei Gebäudetechnik, Gebäudeautomation und Sensorik sowie Gebäudehülle.
  2. Analyse bisheriger Erfassungen und Detaillierung einer Erfassungssystematik
  3. Expertenbefragung und Stake-Holder-Einbindung
  4. Ableitung von Maßnahmen zur Reduktion des Energieverbrauchs
  5. Erstellung eines Handlungsleitfadens: Identifikation von Forschungslücken und -bedarf, Praktische Handlungsempfehlungen, Priorisierung von Maßnahmen, Entwicklung von Entscheidungskriterien und Optimierung von Entscheidungsprozessen unter Berücksichtigung von umwelt- und klimarelevanten Belangen, Bewertung von Planungsalternativen, ggf. Anpassung von Normen und Regularien

Blick in die Zukunft:

Die Ergebnisse liefern eine systematische Übersicht für Sporthallenbetreiber, welche Maßnahmen zu den höchsten Energieeinsparungen führen oder das günstigste Kosten-Nutzen-Verhältnis aufweisen, welche Maßnahmenbündel zusammen geplant werden sollten, welche unterschiedlichen Nutzerverhalten und Nutzungsprofile aus den unterschiedlichen Nutzergruppen und Sportarten abgeleitet werden können und welche konkreten Baumaßnahmen zu priorisieren wären.
Um die Handlungsempfehlungen letztendlich umzusetzen, müssen zahlreiche Voraussetzungen erfüllt werden:

  • Finanzmittel für Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen müssen zur Verfügung gestellt werden. Der Sanierungsstau bei den Sportstätten ist in einer Untersuchung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) auf 31 Milliarden Euro abgeschätzt worden.
  • Normen und Regularien müssen so angepasst werden, dass sie den energie-, umwelt- und klimapolitischen Belangen Rechnung tragen
  • Einheitliche und nachvollziehbare Entscheidungskriterien müssen eingeführt werden
  • Entscheider*innen und Planer*innen müssen geschult und sensibilisiert werden


UfU ist neues Mitglied im Arbeitskreis deutscher Bildungsstätten

02. Dezember 2024

UfU ist neues Mitglied im Arbeitskreis deutscher Bildungsstätten

Am 27. November 2024 wurde das UfU auf der Mitgliederversammlung des Arbeitskreises deutscher Bildungsstätten (AdB) in Bonn von den Beteiligten mit großer Mehrheit als neues Mitglied aufgenommen. Im AdB zusammengeschlossen sind über einhundert Einrichtungen mit dem Schwerpunkt der Politischen Bildung.

Politische Bildung behandelt nach dem Selbstverständnis des AdB nicht nur ‚die Politik‘, sondern alles Politische und damit „die Art und Weise, wie Menschen gesellschaftlich miteinander verbunden sind und gemeinsam ihre öffentlichen Angelegenheiten aushandeln und regeln.“ Dabei sei es die Aufgabe politischer Bildner*innen, den Zielgruppen „die Zusammenhänge zwischen der eigenen Lebenssituation […] und den gesellschaftlichen Bedingungen deutlich zu machen und aufzuzeigen, welche Möglichkeiten es gibt, sich selbst politisch zu Wort zu melden und sich politisch aktiv einzumischen.“

Diese Aufgabe zu erfüllen ist uns im UfU bereits seit langem ein sehr wichtiges Anliegen. Unsere Bildungsprojekte sollen transformative Lernprozesse in Gang setzen und sind nach den Grundsätzen einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) ausgerichtet. Dabei versuchen wir zunehmend, die Schnittmengen von politischer Bildung und BNE zu betonen und die Synergieeffekte beider Bildungsansätze zu nutzen. Wir wollen Ansätze der BNE über das individuelle Handeln hinaus weiterdenken und so kollektives und systemisches Denken und Handeln fördern. Dabei geht es auch um die Förderung von Kritik- und Reflexionsfähigkeit z.B. in Bezug auf bestehende Macht- und Herrschaftsverhältnisse, die wichtige Entscheidungen für eine gute Zukunft für alle Menschen maßgeblich prägen.

Durch den Eintritt in den AdB weitet das UfU sein Netzwerk stärker auf die Politische Bildung auf und hat einen großen Pool an spannenden, kompetenten Kooperationspartner*innen aufgetan. Wir bedanken uns bei allen im AdB für die freundliche Aufnahme und freuen uns sehr auf die freundschaftliche Zusammenarbeit. Nicht zuletzt ist es uns wichtig in Zeiten, in denen Demokratie und Klimaschutz stärker von Rechts bedroht werden als noch vor einigen Jahren, Teil dieses solidarischen, sich untereinander unterstützenden Bündnisses zu sein.


UfU-Studie: Die Entwicklung der ostdeutschen Umweltverbände zwischen 2000 und 2023

12. November 2024

Neue UfU-Studie: Die Entwicklung der ostdeutschen Umweltverbände zwischen 2000 und 2023 – Strukturen, Aktionsformen und Herausforderungen

Eine neue UfU-Studie beleuchtet die Entwicklung der ostdeutschen Umweltverbände und –organisationen. Es wurde deutlich, dass ostdeutsche Umweltverbände vor besonderen Herausforderungen stehen. Die Studie wagt einen Blick in die Zukunft und versucht erste Hinweise zur Begegnung der Herausforderungen zu geben.

Zur Publikation: UfU-Paper 2/2024 | Die Entwicklung der ostdeutschen Umweltverbände zwischen 2000 und 2023
Image by Uwe Beier from Pixabay

Mitgliederentwicklung

Zunächst wurde festgestellt, dass die Mitgliederzahlen und Umsätze der ostdeutschen Landesverbände von BUND und NABU in den letzten 20 Jahren stark gestiegen sind. Auch wenn der Rückstand zu den strukturellen Entwicklungsniveaus von Umweltverbänden in westlichen Bundesländern (u. a. Mitglieder, Spender*innen, Mitarbeitende, Zahl der Büros und Projekte) noch lange nicht aufgeholt werden konnte, so ist doch relativ gesehen die Umweltschutzbewegung in Ostdeutschland strukturell stark gewachsen.

Eine Ausnahme bildet die Grüne Liga, die einzige originär ostdeutsche Neugründung nach der Wiedervereinigung, deren Mitgliederzahl abgenommen hat. Damit musste die Grüne Liga auch ihr ursprüngliches Ziel, als gesamtostdeutsches Netzwerk für alle Umweltverbände zu fungieren, aufgeben.

Quelle: Eigene Daten basierend auf Jahresberichten der Umweltverbände.

Herausforderungen für die Verbandsarbeit in Ostdeutschland

Als besondere Herausforderung für die ostdeutschen Umweltverbände wurden Versuche der rechtspopulistischen und rechtsextremen Instrumentalisierung des Naturschutzes identifiziert. Die AfD und rechtsextreme Organisationen versuchen das Naturschutzthema zu besetzen, da der Schutz der Natur grundsätzlich positiv besetzt ist und damit Sympathien gewonnen werden können. Zudem wollen sie die Zielkonflikte zwischen Natur- und Klimaschutz vertiefen. Eine neue NABU-Studie ergab, dass bereits ca. 41 % der NABU-Landesverbände in Westdeutschland von rechten Aktivitäten betroffen waren, im Osten bereits 80 % (Schroeder et al. 2022).

Eine weitere Herausforderung ist das geringe ehrenamtliche Engagement im ländlichen Raum, welches in den dünn besiedelten ostdeutschen Flächenländern durch den demografischen Wandel noch verstärkt wird. Die Umweltverbände wachsen vor allem in den Zentren Leipzig, Dresden, Potsdam usw., während die aktiven Mitglieder in Regionen wie dem Erzgebirge und Märkisch-Oderland abnehmen.

Weitere Herausforderungen sind u. a. die Polykrise, spürbare Klimawandelauswirkungen, die Überalterung der Ehrenamtlichen, der Fachkräftemangel und die hohe Zahl inaktiver Mitglieder.

Blick in die Zukunft und strategische Ausrichtung

Es ist auch davon auszugehen, dass der BUND und der NABU dominant bleiben werden, während spezifisch ostdeutsche Akteure wie die Grüne Liga wohl weiter an Bedeutung verlieren. Auch sind in den Interviews mit ostdeutschen Verbandsvertreter*innen kaum noch spezifisch ostdeutsche Mentalitäten in der täglichen Arbeit angeklungen.

Eine wesentliche Aufgabe für die ostdeutschen Umweltverbände ist der Umgang mit gewählten AfD-Politiker*innen und der Gefahr der rechten Instrumentalisierung des Naturschutzes. Die Landesverbände und Ortsgruppen in Ostdeutschland müssen mit Ressourcen, wie Weiterbildungen, Informationsmaterialien und Personal ausgestattet und geschult werden (Schroeder et al., 2022).

Um eine aktive Mitgliederbasis zu erhalten, sollten die ostdeutschen Umweltverbände die Ehrenamtlichen gut betreuen und die klassischen und traditionellen Verbandsstrukturen in ein Ehrenamt 3.0 überführen, um weiterhin in der Fläche wirksam zu sein. Hier wäre es wichtig, dass die strukturschwächeren ostdeutschen Landesverbände von den jeweiligen Bundesverbänden weiterhin unterstützt werden.

Weitere Strategien, um den oben genannten Herausforderungen zu begegnen, sind digitale und hybride Angebote, vielfältige Aktionsformen und attraktive Arbeitsbedingungen.

Methodik

Die Studie basierte auf einer internetbasierten Daten- und Literaturrecherche, insbesondere der Auswertung der Jahresberichte der ostdeutschen Umweltverbände, sowie Interviews mit ostdeutschen Verbandsvertreter*innen. Die Erarbeitung der Studie wurde durch die Naturstiftung David gefördert.

Zur Publikation: UfU-Paper 2/2024 | Die Entwicklung der ostdeutschen Umweltverbände zwischen 2000 und 2023